Berufschancen in der Chemie: Die 4 Top-Chemieberufe

Kategorie: Ausbildung, Chemielaborant(in), Chemikant(in), Elektroniker(in) für Automatisierungstechnik (HWK), Elektroniker(in) für Betriebstechnik, Industriemechaniker(in), Mechatroniker(in)

In der Chemieindustrie sind vier Ausbildungsberufe besonders wichtig: Chemikant, Mechatroniker, Elektroniker und Industriemechaniker. In diesen Berufen suchen die Chemieunternehmen Nachwuchs. Was macht man als Chemikant & Co? Oder wieviel man verdient? Wir erklären dieses Chemieberufe-Quartett (mit Videos).

 

Eine Ausbildung in der Produktion ist interessanter und abwechslungsreicher, als viele glauben (Foto: Chemieverbände).

Eine Ausbildung in der Produktion ist interessanter und abwechslungsreicher, als viele glauben (Foto: Chemieverbände).

Chemikant/-in

Der Chemikant ist der wichtigste Ausbildungsberuf in der chemischen Industrie. In diesem Beruf werden die meisten Ausbildungsstellen ausgeschrieben. Der Chemikant sollte nicht mit dem Chemielaboranten verwechselt werden. Die einen arbeiten in der Produktion, die anderen im Labor. Der Unterschied wird hier genauer erklärt.

Chemikanten im Blog

Elektroniker/-in

Es gibt zwei Spezialisierungen: Automatisierungstechnik und Betriebstechnik. Bei der Automatisierungstechnik geht es um die Pflege und Weiterentwicklung von automatisierten Produktionsabläufen. Keine industrielle Anlage läuft ohne elektronische Steuerungssysteme! Elektroniker der Automatisierungstechnik stellen sicher, dass die Produktionsanlagen funktionieren.

Elektroniker für Betriebstechnik sichern die Energieversorgung der Anlagen im Betrieb. Produktionsanlagen müssen im Dauereinsatz sehr gute Qualität produzieren. Das können sie nur, wenn sie zuverlässig mit Energie versorgt werden. Elektroniker-Azubis lernen, Elektromotoren, Steuersysteme und Beleuchtungen eines rund um die Uhr produzierenden Chemie-Unternehmens mit Strom zu versorgen.

Elektroniker im Blog

Industriemechaniker/-in

Industriemechaniker sind für die Technik der Produktionsanlagen sehr wichtig. Sie richten Produktionsanlagen ein, nehmen sie in Betrieb oder rüsten sie um, damit man schneller, besser, mit weniger Kosten oder ein neues Produkt produzieren kann. Damit alle Maschinen eigenständig und einwandfrei arbeiten, prüfen Industriemechaniker diese auf Fehler und beheben Störungen. Bevor Sie zur Reparatur schreiten, kümmern Sie sich um Materialien und Ersatzteile. Oder Sie stellen diese selber her.

Industriemechaniker im Blog

Mechatroniker/-in

Maschinen arbeiten nur auf Befehl – gesteuert durch Automatisierungstechnik. Mechatroniker arbeiten an dieser Schnittstelle zwischen Mechanik („Hardware“), Informatik („Software“) und Elektronik (u.a. „Energieversorgung“ und Steuerung der Hardware durch die Software). Mechatroniker montieren komplexe Anlagen und Systeme. Sie warten Maschinen und elektronische Antriebs- oder Steuerungssysteme. Sie setzen Bauteile zusammen, installieren Software, überwachen Systeme in Produktionsanlagen sowie in Werkstätten oder Servicebereichen. Anspruchsvoller Job!

Mechatroniker im Blog

Ausbildungsvergütung in der Chemiebranche

AusbildungsjahrVergütung (brutto) - Stand 2016
1. Jahr880 Euro bis 930 Euro
2. Jahr940 Euro bis 990 Euro
3. Jahr1.000 Euro bis 1.080 Euro
4. Jahr1.050 Euro bis 1.180 Euro

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Dieser Blogbeitrag wurde schon 2015 geschrieben. Wir haben ihn Anfang 2018 aktualisiert.

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