Auf dem Weg zur Meisterin

Kategorie: Ausbildung, Rheinland-Pfalz, Chemikant(in), Jansen Lacke+Farben

Als Nina Paulus vor vier Jahren zur Berufsinformation beim Arbeitsamt ging, wollte sie was mit Chemie machen. Drei Jahre später schließt sie ihre Chemikanten-Ausbildung in der IHK-Sommerprüfung als Prüfungsbeste ab. Und jetzt geht es weiter: Ihr Ziel ist der Industriemeister!

Nina Paulus bei der Arbeit. Danach lernt die Chemikantin noch für die Meister-Lehrgänge (Foto: Jansen).

Nina Paulus bei der Arbeit. Danach lernt die Chemikantin noch für die Meister-Lehrgänge (Foto: Jansen).

Alexandra Bardjasteh, Peter Jansen und Florian Thelen freuen sich gemeinsam mit Nina Paulus (2.v.r.) über ihre sehr guten Prüfungsergebnisse. Zurzeit absolviert sie einen berufsbegleitenden Lehrgang zur „Geprüften Industriemeisterin, Fachrichtung Che

Alexandra Bardjasteh, Peter Jansen und Florian Thelen freuen sich gemeinsam mit Nina Paulus (2.v.r.) über ihre sehr guten Prüfungsergebnisse. Zurzeit absolviert sie einen berufsbegleitenden Lehrgang zur „Geprüften Industriemeisterin, Fachrichtung Chemie“ (Foto: Jansen).

Der Ausbildungsbetrieb, Jansen Lacke in Ahrweiler, freute sich mit Nina Paulus über die Einser-Note im Abschluss. Und natürlich wollte der Lackhersteller sie bei ihrer Weiterbildung unterstützen. Parallel zur Ausbildung begann die junge Chemikantin nämlich mit dem berufsbegleitenden Lehrgang zur „Geprüften Industriemeisterin, Fachrichtung Chemie“. Der ChemieAzubi hat Nina Paulus gefragt, wie die Weiterbildung so läuft.

„Als Meisterin in der chemischen Industrie arbeiten und in leitender Stellung Verantwortung übernehmen – das ist mein Plan.“

 

Ihr Ziel hat Nina Paulus also deutlich vor Augen. Das motiviert, obwohl sie merkt - wie viele andere, die berufsbegleitend eine Weiterbildung machen -, dass die Doppelbelastung und die neuen Themen herausfordernd sind.

Lieber Verfahrenstechnik als BWL – aber beides gehört dazu

Im Lehrgang werden zurzeit hauptsächlich BWL-Themen abgearbeitet. Diese Themen -  konkret Wirtschaft, Arbeitsrecht und Mitarbeiterführung -  sind für die Chemikantin quasi neu. In der Ausbildung gab es hier nur wenige Unterrichtseinheiten in der Berufsschule. Nina Paulus ist klar, dass diese Themen für eine spätere Meisterposition wichtig sind. Allerdings gibt es definitiv Fächer, für die sie lieber lernt.

Wie Verfahrenstechnik, Mathe, Physik und Chemie. Diese Fächer sind eher ihr Ding. Besonders Verfahrenstechnik - das Fach wurde während der Berufsausbildung im dritten Lehrjahr nur kurz angerissen. In der Ausbildung wurden die Grundtechniken vermittelt. In der Weiterbildung wird hier umfangreicher unterrichtet – es stehen jetzt auch die großtechnischen Verfahren auf dem Lehrplan. Auf diese freut sich die Chemikantin besonders.

Die Doppelbelastung Beruf und Weiterbildung ist anstrengend

Zurzeit arbeitet Nina Paulus in der Komplementierhalle. Das ist im Herstellungsprozess die Stufe nach der Lackansetzerei. Hier werden dem Lackansatz zum Beispiel Additive und Pasten zugefügt.

Danach muss sie zweimal in der Woche nochmals die Schulbank drücken - von 18 bis 21 Uhr. Jetzt merkt sie, dass sie nach der Berufsausbildung keine Lernpause hatte. Die wäre – aus heutiger Sicht - nicht schlecht gewesen…

Aber bei Jansen Lacke ist man zuversichtlich, dass sie die Fortbildung packt. Ihr ehemaliger Ausbildungsleiter Florian Thelen sagt:

„Mit ihrer Leidenschaft für große Maschinen und ihrem Gespür für technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge hat sie in der Industrie ihre berufliche Heimat gefunden und wird als Meisterin die passende Position bekommen.“

 

Geschäftsführer Peter Jansen lobt an dieser Stelle auch das Engagement der Ausbilder, die die jungen Berufstätigen täglich fordern und fördern. So entstehen im Unternehmen Erfolgsgeschichten wie die von Nina Paulus.

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Gut durchdachte Lösungen von Jansen erleichtern jeden Tag die Arbeit des professionellen Malers. Mit dem Maler für den Maler ist unser Anspruch. Unser Erfolg basiert auf der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Farbenfachhandel. Weitere Informationen unter www.jansen.de

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Anja Jungbluth
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P. A. Jansen GmbH u. Co. KG Maler-Spezialprodukte
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