Der lange Weg zum kurzen Film

Kategorie: Stories, Rheinland-Pfalz, Bürokaufmann(-frau), Chemielaborant(in), Chemikant(in), Prozesstechnik, Zschimmer & Schwarz

Wir drehen bloß einen kurzen Film, das kann doch nicht so schwer sein?! Doch so einfach geht das dann doch nicht. Ein eigener Film bedeutet viele Vorbereitungen, eine Menge Mühe und - nicht zu vergessen - ein gut funktionierendes Filmteam. Diese Erfahrung machten die Azubis von Zschimmer & Schwarz, die einen Unternehmensfilm drehten.

Teile des Drehs fanden im Ausbildungslabor statt (Foto: sl).

Teile des Drehs fanden im Ausbildungslabor statt (Foto: sl). Wer mehr Bilder sehen will, klickt sich mit den Pfeilen durch die Bilderslideshow.

Die Requisiten liegen bereit (Foto: sl).

Der Dreh geht vor...(Foto: sl).

Die Sanitäranlage wurde von uns am Morgen "umgebaut"; wir mussten etwas improvisieren, weil es dort keine Dusche gibt. Der nerdige Vorhang hat´s verdeckt (Foto: sl).

Die Dreharbeiten beginnen (Foto: sl).

Die Szenen im Bad sind fertig; es geht raus aufs Betriebsgelände (Foto: sl).

Dreh im Betrieb; dem Arbeitsplatz der Chemikanten (Foto: sl).

Die Probe, die Edward abgefüllt hat (Foto: sl).

Drehen an der Abfüllanlage. Keine Ahnung, wie oft wir diese Szene gedreht haben, bis wir den Einsatz des Abfüllrohres in den Container im Kasten hatten (Foto: sl).

Unser Spicker, das Drehbuch ;-) (Foto: sl).

Selina springt für die Logistik ein ;-) - die Kollegen haben uns für den Dreh den LKW aus dem Fuhrpark ausgeborgt (Foto: sl).

Natürlich haben wir uns die richtige Arbeitskleidung geworfen (Foto: sl).

Weiter im Labor: Edward konnte die Farbveränderung der Flüssigkeit in time "mischen" (Foto: sl).

Nächstes Set, wieder im Verwaltungsgebäude. Zum Glück haben wir oben eine Küche (Foto: sl).

Zschimmer & Schwarz stellt unter anderem Stoffe für Shampoos her (Foto: sl).

Endlich fertig. Zeit für ein bisschen Spaß. :-) (Foto: sl)

Ein Film von 90 Sekunden dürfte für eine Filmcrew von fünf Leuten doch ein Leichtes sein!

Ist es aber nicht. Ein Filmdreh bedeutet viel Vorbereitung: Diskussionen um die Auswahl der Aussagen im Film, wiederholtes Feilen am Storyboard, Bestellung der Requisiten, woher die Musik nehmen, Reindenken in Kameraeinstellungen und szenisches Denken, Abstimmungs- und Freigabeschleifen mit verschiedenen Abteilungen , Klären von technischen Fragen von der Kamera bis zum Bearbeitungsprogramm, Aufbau der Sets - und dann hat man noch keine Sekunden im Kasten.

Unsere ersten Planungen begannen schon im Dezember 2016 und dauerten an bis zuletzt. Viele Problemstellungen, die es in der langen Zeit zu lösen galt.

Wie findet man eine gute Story?

Eins wissen wir von Beginn an: Wir sind ein Chemiebetrieb und der Chemikant ist unser Mann.

Kaum hat das erste Treffen begonnen, sprudeln schon die verrücktesten Ideen aus uns heraus. Ideen, die den Ausbildungsberuf des Chemikanten ins Rampenlicht rücken sollen.

Nur wie genau stellt man so etwas an? Wie schaffen wir eine Story, die den Zuschauer fesselt? Uns wird schnell klar, dass so ein Videodreh mehr Mühe, Arbeit und vor allem kreatives Denken braucht als vermutet. Wir entscheiden uns für ein Video im Stil der „Sendung mit der Maus“.

Glaubt uns: den Chemikanten-Beruf auf eine sehr simple Art und Weise zu erklären, ist nicht einfach. Deswegen versuchen wir es mit einem Beispiel aus dem Alltag und vergleichen einen Koch und einen Chemikanten.

Wie findet man einen guten Drehort?

Zur Erinnerung: Wir sind ein Chemiebetrieb. Es müssen strenge Sicherheitsregeln befolgt werden. Mehrmals gehen wir mit dem Betriebsleiter die möglichen Produktionsbetriebe, Labore und Räumlichkeiten ab, um ein geeignetes „Set“ zu finden und gleichzeitig uns die einzelnen Szenen und Kameraeinstellungen zu überlegen. Am Ende haben wir ein exaktes Drehbuch mit: Szene und Kameraeinstellung, Personen und ihre Handlungen, Hinweis zum Sprechtext aus dem Off, Dauer der Szene etc.

Alles durchgeplant. Und dann springt ein Darsteller ab. Was jetzt?

Auch die beste Planung bewahrt einen nicht vor der Realität. Wenige Tage vor dem Drehtermin sagte uns leider der Hauptdarsteller ab - wir hatten keinen Chemikanten mehr! Zum Glück erklärte sich Edward aus unserem Team bereit, die Rolle zu übernehmen. Er macht eine Ausbildung als Chemielaborant; was ähnlich, aber doch nicht das Gleiche ist.

Der Drehtag ist da

Wir haben den Film an einem Tag gedreht. Morgens um 08:00 Uhr ging es los. Wir entschieden uns dazu, den Film chronologisch zu drehen, das heißt alle Szenen nacheinander, wie im Drehbuch. Dank der guten Vorbereitung kamen wir gut und schnell durch den Dreh. Auch die Kollegen im Labor und den Produktionsbetrieben haben sich vorbereitet und uns viel geholfen.

Nach dem Dreh ist vor dem Film

Nachdem alle Szenen abgedreht waren, ging es ans Schneiden. Vorher sprach Paula noch den Off-Text ein. Mit einem Schnittprogramm legten wir beides „übereinander“ und schnitten Bild und Text so zusammen, dass es passte. Selbst hier noch mussten wir die Story leicht anpassen. Viel Arbeit bis zur letzten Sekunde.

Und, hat es sich gelohnt?

Auf jeden Fall! Nachdem unsere eigentliche Filmarbeit getan war, ging es fleißig ans Liken und Teilen. Warum das Ganze? Unser Chemikanten-Film nahm zusätzlich an der „Ostereiersuche der IHK Koblenz“ teil, bei der einige Unternehmen aus der Region ihre Azubi-Werbefilme zur Schau stellten. Der Zschimmer & Schwarz Unternehmensfilm erzielte mit großem Abstand die meisten Likes und somit den ersten Platz!

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Unternehmensprofil

Zschimmer & Schwarz ist in Familienbesitz und hat seinen Hauptsitz in Lahnstein. Das Unternehmen ist ein Lieferant von chemischen Hilfsmitteln und Spezialitäten für die Kosmetik- und Reinigungsmittel-, Leder-, Keramik-, Textil- und Faserindustrie sowie von Phosphonaten.

Ansprechpartner

Clemens Wilhelm
Clemens Wilhelm
Zschimmer & Schwarz GmbH & Co. KG
Max-Schwarz-Straße 3-5
56112 Lahnstein
Tel: +49 (0) 2621 12-397
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