Bewerben - aber wie? 5 Wege zum Erfolg

Kategorie: Stories, Rheinland-Pfalz

Wer sich auf einen Ausbildungsplatz bewerben möchte, muss dabei einige wichtige Dinge beachten – dazu gehört auch die passende Bewerbungsart. Aber welche Möglichkeiten gibt es denn überhaupt? Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile? Und woran erkennt man eigentlich, welche Variante die Beste ist?

Welche Bewerbungsart ist die richtige? Das erklären wir dir! (Bild: kaboompics, CC0)

Welche Bewerbungsart ist die richtige? Das erklären wir dir! (Bild: kaboompics, CC0)

Du hast die perfekte Lehrstelle bei deinem absoluten Nummer-Eins-Unternehmen gefunden und möchtest am liebsten direkt mit dem Schreiben der Bewerbung loslegen – aber wie fängt man denn eigentlich am besten damit an? Im ersten Schritt solltest du dir im Klaren darüber werden, welche Bewerbungsart am besten zu dem jeweiligen Stellenangebot passt. Dabei kommt es zum einen darauf an, auf welche Ausbildungsstelle du dich bewerben möchtest und zum anderen, ob in der Stellenanzeige spezielle Vorgaben in Bezug auf die gewünschte Bewerbungsart gemacht werden. Gut zu wissen: Häufig lassen die Unternehmen den Bewerber:innen selbst die Wahl, auf welche Art und Weise sie sich bewerben möchte – doch da es weit mehr als nur eine Möglichkeit gibt, fällt die Wahl nicht immer leicht. Aus diesem Grund möchten wir dir jetzt die verschiedenen Bewerbungsarten etwas näher vorstellen, damit du die für dich passende Variante schnell und einfach finden kannst.


Aller Anfang ist schwer: Welche Bewerbungsart ist die richtige? 

Bevor du dich um das Anschreiben und den Lebenslauf für die Ausbildung kümmerst, solltest du dich vorab für eine der nun folgenden Bewerbungsformen entscheiden. Wichtig: Lies dir die Stellenanzeige für den Ausbildungsplatz auf jeden Fall aufmerksam durch, damit du auch genau weißt, welche Vorgaben du einhalten musst und wie deine Bewerbungsunterlagen aussehen sollten.

Variante Nr. 1: Die schriftliche Bewerbung (per Post)


Die schriftliche Bewerbung gilt als der Klassiker schlechthin – nicht zuletzt, da es sich hierbei auch heute noch um die gängigste Art und Weise handelt, mit der man sich auf einen Ausbildungsplatz bewirbt. Hier werden sämtliche Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und gegebenenfalls ein Motivationsschreiben) am Computer vorbereitet, ausgedruckt und zusammen mit einer Kopie des letzten Zeugnisses in einem DIN A4-Umschlag per Post an das jeweilige Unternehmen verschickt. Der Vorteil der schriftlichen Bewerbung ist, dass man damit in der Regel nicht viel falsch machen kann. Zudem hat die Personalabteilung die Möglichkeit, sich ein Bild von deinen Kenntnissen in Bezug auf Gestaltung und Formatierung zu machen. Allerdings ist die schriftliche Bewerbung stets mit gewissen Kosten verbunden, beispielsweise für die Bewerbungsmappe, den Druck und das Porto. Bei kleineren Unternehmen, die keinen oder einen eher einfachen Internetauftritt haben, ist die schriftliche Bewerbung immer eine gute Wahl.

Variante Nr. 2: Die Bewerbung per E-Mail


Die Bewerbung per E-Mail ist der schriftlichen Bewerbung sehr ähnlich, nur dass du die Unterlagen hier nicht ausdrucken musst, sondern einfach direkt per Mail an die Personalabteilung verschicken kannst. Allerdings solltest du dabei auf zwei Dinge ganz besonders achten: Zum einen solltest du sämtliche Dokumente nur als PDF-Datei anhängen und dabei auf die Dateigrößen achten (maximal drei bis vier MB). Zum anderen solltedeine Mailadresse deinen Namen beinhalten und seriös wirken. Allerdings hat die Bewerbung per E-Mail den Nachteil, dass du dir nicht sicher sein kannst, ob deine Mail auch tatsächlich angekommen ist. Tipp: Wenn du nach drei Wochen noch immer nichts von dem Unternehmen gehört hast, kannst du mit einem Anruf am besten herausfinden, wie der Stand der Dinge ist. Die meisten Unternehmen bieten die Bewerbung per Mail an.

 

Variante Nr. 3: Die Online-Bewerbung


Bei der sogenannten Online-Bewerbung nutzt du in der Regel ein Online-Formular auf dem Bewerbungsportal des Unternehmens. Hier kannst du alle Dokumente ganz einfach hochladen, wobei du auch hier darauf achten solltest, dass du ausschließlich PDF-Dateien verwendest. Gut zu wissen: Mittlerweile bieten einige Firmen sogar Apps an, um den Bewerbungsprozess noch einfacher und schneller zu machen.

Variante Nr. 4: Die Initiativbewerbung


Bei der sogenannten Initiativbewerbung beziehst du dich nicht auf eine konkrete Stellenausschreibung, sondern versuchst einfach so dein Glück. Diese Form ist recht speziell und eignet sich vor allem dann, wenn du dich bei deinem Traumunternehmen bewerben möchtest, obwohl es dort zum aktuellen Zeitpunkt gar keine freien Stellen gibt. Damit zeigst du zwar ein gehöriges Maß an Zielstrebigkeit, Eigeninitiative und Selbstständigkeit, allerdings ist die Chance eine Absage zu erhalten leider auch deutlich erhöht.

Variante Nr. 5: Die kreative Bewerbung per Video oder Flyer


Wenn du dich von deinen Mitbewerber:innen abheben möchtest, hast du die Möglichkeit, deiner Bewerbung einen kreativen Touch zu verleihen. Dazu kannst du deine Bewerbung zum Beispiel in Form eines Flyers gestalten, der alle wichtigen Informationen über dich und deinen bisherigen Lebensweg enthält. Diese recht außergewöhnliche Bewerbungsform eignet sich vor allem für angehende Designer und Mediengestalter. Eine weitere Möglichkeit stellt die Bewerbung per Video dar, in welchem du dich frei und ungezwungen präsentieren kannst. Hierbei solltest du allerdings darauf achten, dass das Video nicht länger als zwei bis drei Minuten dauert und du zusätzlich ergänzende Informationen schriftlich einreichst (wie zum Beispiel deinen Lebenslauf und dein letztes Zeugnis).

Abschließend sei gesagt, dass dir zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um deiner Bewerbung das gewisse Etwas zu verleihen, sodass du dich von den anderen Bewerbern abheben kannst. Achte dabei aber auf jeden Fall auf die Vorgaben aus der Stellenbeschreibung, damit deine Bewerbungsunterlagen auch genau die Informationen beinhalten, die vom Unternhemen gefordert werden. Und nun wünschen wir dir viel Erfolg mit deiner Bewerbung!

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