Chemieunternehmen

Wo macht man seine Ausbildung in Chemieunternehmen?

In kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen der chemischen Industrie. Über 60 Chemiefirmen bloggen im ChemieAzubi.

Chemie-Ausbildung mit Erfahrung

Ihr sucht Ausbilder mit Erfahrung? Die Chemieunternehmen bilden zum Teil schon seit Jahrzehnten aus und haben schon Generationen von Nachwuchs-Fachkräften ausgebildet. Viele von ihnen werden selbst Ausbilder oder Führungskraft im Unternehmen. Denn die Weiterbildung nach abgeschlossener Ausbildung – Techniker, Meister, Studium – ist in vielen Chemiefirmen möglich.

Für Azubis werden in der Chemie jedes Jahr ca. 9.000 Ausbildungsplätze angeboten. Zurzeit bilden die Chemieunternehmen ungefähr 26.000 Azubis aus.

Chemische Industrie - Die Fakten

Die Chemische Industrie ist mit rund 2.200 Unternehmen und 195,5 Milliarden Euro Umsatz die drittgrößte Industrie in Deutschland. Zur Branche gehören Pharma- und Chemieunternehmen, aber auch Farb- und Lackspezialisten, Klebstoff- oder Reinigungsmittelhersteller, Raffinerien, Reifenhersteller, Kunststoffverarbeiter und viele viele mehr.

Ausbildung in kleinen und mittelständischen Chemieunternehmen

Mehr als 90 Prozent der Chemieindustrie sind kleine und mittlere Chemieunternehmen (KMUs) unter 500 Beschäftigten. Diese Unternehmen erwirtschaften rund 27 Prozent des Umsatzes der chemischen und pharmazeutischen Industrie und beschäftigen über ein Drittel der rund 453.000 Mitarbeiter der Chemieindustrie. Viele der KMUs sind Hidden Champions. Diese Chemieunternehmen sind europa- oder weltweit Marktführer in ihrem Bereich.

Die Vorteile, sich in einem KMU ausbilden zu lassen, sind:

  • Familiäre Atmosphäre
  • Flache Hierarchien
  • Kurze Entscheidungswege
  • Viel Eigenverantwortung
  • Ein breiteres Einsatzgebiet

Chemiekonzerne: Vorteile einer Ausbildung in Großunternehmen

Großunternehmen haben mehr als 500 Mitarbeiter. In der Chemieindustrie arbeiten ca. zwei Drittel der Beschäftigten in Großunternehmen. Die größten Chemiekonzerne sind die BASF, Bayer und Fresenius (nach Umsatz). Diese Chemieunternehmen haben weltweit viele Standorte und bedienen mit ihren Produkten verschiedenste Märkte.

Die Vorteile, sich in Chemiekonzernen ausbilden zu lassen, sind:

  • Umfangreicher Ausbildungsbereich mit großen Ausbildungswerkstätten
  • Viele Azubi-Kollegen
  • Gute Aufstiegschancen innerhalb der Konzernstruktur (Leitungsfunktionen, Standortwechsel)
  • mehr zusätzliche Angebote

Chemische Industrie beitet große Auswahl und gutes Gehalt

In der chemischen Industrie könnt ihr aus mehr als 50 Ausbildungsberufen auswählen. Das sind natürlich klassische Chemieberufe wie Chemielaborant und Chemikant, aber auch Elektroniker, Mechatroniker und Mechaniker-Berufe sind dabei. Wer qualifiziert ist, hat gute Chancen auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz in einem Chemieunternehmen. Das durchschnittliche Gehalt der Chemie-Beschäftigten liegt bei 60.000 Euro brutto im Jahr. Das sind knapp 24 Prozent mehr als der Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes.