Zeitmanagement im dualen Studium: 10 Tipps, um den alltäglichen Stress zu reduzieren

Kategorie: Duales Studium, Rheinland-Pfalz

Ein duales Studium kann bekanntlich überaus stressig sein – vor allem dann, wenn es sowohl im Betrieb als auch an der Uni besonders viel zu tun gibt. Und häufig beeinflusst diese Überforderung nicht nur die Produktivität, sondern zehrt zudem auch an den Nerven, was den Stressfaktor dementsprechend sogar noch weiter erhöht. Hier kann ein gut geplantes Zeitmanagement Abhilfe schaffen – aber wie funktioniert das denn eigentlich genau? Wie lässt sich der alltägliche Stress während des dualen Studiums reduzieren? Und worauf sollte man darüber hinaus noch achten, um auch weiterhin voll motiviert zu bleiben?

Stress anstrengend. Wie man ihn vermeidet und damit umgeht erfahrt ihr hier. (Bild: Gerd Altmann via pixabay, CC0)

Stress anstrengend. Wie man ihn vermeidet und damit umgeht erfahrt ihr hier. (Bild: geralt via pixabay, CC0)

Wer während des dualen Studiums zu viel Stress und zu wenig Freizeit hat, wird schnell feststellen, dass sowohl die Arbeit im Betrieb als auch das Studium selbst darunter leiden werden. Häufig gibt es dann Probleme mit dem Chef und zudem auch schlechte Noten, was im Endeffekt zu noch mehr Stress führt. Praktischerweise gibt es jedoch gleich mehrere Möglichkeiten, um das eigene Zeitmanagement zu optimieren, den Leistungsdruck zu senken und die eigene Produktivität zu steigern. Welche das sind und wie das Ganze am besten funktioniert, zeigen wir euch anhand der nun folgenden Tipps und Tricks.


So optimiert ihr euer Zeitmanagement während des dualen Studiums

Klausurvorbereitungen, Fachbücher wälzen, Umfragen erstellen, recherchieren, Vorlesungen besuchen und dazu noch verschiedenste Projekte und Aufgaben im Betrieb – so ein duales Studium ist Stress pur. Allerdings gibt es verschiedene Mittel und Wege, um das persönliche Zeitmanagement zu optimieren und gleichzeitig die eigene Produktivität zu steigern.

Tipp Nr. 1: Konkrete Ziele festlegen


Ein klares Ziel vor Augen zu haben, etwas, dass man unbedingt erreichen will, kann bereits schon die halbe Miete sein. Lege fest welchen Studienabschluss und welche Ziele du in deinem Beruf erreichen möchtest und setze alles daran, diese Wünsche in die Tat umzusetzen.

Tipp Nr. 2: Prioritäten setzen


Um die gewünschten Ziele zu erreichen, kann es notwendig sein, andere Dinge hintanzustellen. Was ist besonders wichtig? Was kann man auch später erledigen? Und welche Aufgaben können unter Umständen delegiert werden? Tipp: Eine schriftliche Prioritätenliste kann dabei helfen, um den Überblick nicht zu verlieren. Heutzutage bietet es sich natürlich an diese auf dem Smartphone zu führen, so hat man diese stets abrufbereit und zugleich gibt es auch allerlei Apps, die bei der Aufstellung der Liste mit zahlreichen Funktionen helfen.

Tipp Nr. 3: Ausführliche Planung


Um die Zeit noch besser einteilen zu können, sollten alle anstehenden Aufgaben der Reihe nach geplant werden, beispielsweise unter Zuhilfenahme einer To-Do-Liste. Hier können sämtliche Projekte nach Wichtigkeit geordnet, Deadlines hervorgehoben und der gesamte Tagesablauf organisiert werden.

Tipp Nr. 4: Lerneinheiten definieren


Wenn wichtige Klausuren oder Tests anstehen, kann es wahre Wunder wirken, wenn man die Zeit zum Lernen in übersichtliche Einheiten unterteilt. Als ideal gelten hier rund 30 bis 45 Minuten fokussiertes Lernen, gefolgt von einer fünf- bis zehnminütigen Pause.

Tipp Nr. 5: Die eigene Trägheit überwinden


Manchmal kann es schwierig sein, endlich mit den anstehenden Aufgaben anzufangen – vor allem dann, wenn der Antrieb fehlt. Hier kann ein Belohnungssystem helfen, um in Schwung zu kommen – zum Beispiel mit einem freien Wochenende oder einem entspannten Filmeabend, sobald alle Aufgaben erledigt sind.

Tipp Nr. 6: Produktivität steigern


Feste Arbeits- und Lernzeiten, strukturiertes Vorgehen, ausreichende Pausen und klar definierte Deadlines können dabei helfen, stets den Überblick zu behalten und die eigene Produktivität zu steigern.

Tipp Nr. 7: Gewohnheiten aufbauen


Wer die verschiedenen Produktivitäts- und Planungstechniken in den Alltag integriert und feste Tagesabläufe zur Gewohnheit werden lässt, hat es in der Regel deutlich leichter, sich auch auf lange Sicht zu motivieren.

Tipp Nr. 8: Motiviert bleiben


Wer trotz Stress motiviert bleibt und die gesetzten Ziele fest im Blick behält, kann selbst nervigen Situationen etwas Positives abgewinnen. Glaubt an euch und vertraut euren Stärken.        

Tipp Nr. 9: Schlaf ist die beste Medizin


Gerade als junger Mensch denkt man häufig, dass ein paar Stunden Schlaf pro Tag ausreichen – und genau hier liegt das Problem, denn wer seinem Gehirn zu wenig Schlaf gönnt, kann sich nicht ausreichend konzentrieren und bekommt schneller schlechte Laune. Also lieber zeitig ins Bett gehen und die Energie vom nächsten Tag nutzen.

Tipp Nr. 10: Ablenkungen minimieren


Neue Serien auf Netflix, spannende News im Internet und die allseits beliebten sozialen Medien – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um sich quasi durchgehend abzulenken. Aber praktischerweise kann man die WhatsApp-Nachtrichten auch später noch lesen, die schrägen Reddit-Threats werden auch am nächsten Tag noch da sein und der Akku des Smartphones hält auch deutlich länger, wenn man nicht ständig scrollt, swiped und pinched. Natürlich sollte man sich auch mal eine Auszeit gönnen und die Freizeit ist ein relevanter Bestandteil vom Alltag, der nicht zu kurz kommen sollte. Dennoch sollte man gerade in tiefen Lernphasen im Fokus bleiben, sodass man die Pausen und die Freizeit auch ohne Anspannung in vollen Zügen genießen kann.

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