Sechs Wege für eine bessere Konzentration

Kategorie: Stories

Was könnt ihr tun, wenn die nächste Klausur ansteht, ihr das Berichtsheft pflegen müsst, euer Betrieb euch neue Aufgaben zugewiesen hat – und ihr euch auf nichts davon richtig konzentrieren könnt?

In Aluminiumfolie einpacken, um Reize von Außen abzuhalten? ;-) Das gehört definitiv nicht zu unseren Konzentrationstipps (Foto: Ryan Mcguire, Gratisography, CC0).

In Aluminiumfolie einpacken, um Reize von Außen abzuhalten? ;-) Das gehört definitiv nicht zu unseren Konzentrationstipps (Foto: Ryan Mcguire, Gratisography, CC0).

„Ich kann mich einfach nicht mehr konzentrieren!“ Sicher hört ihr das oft – und sagt es auch selbst. Häufig sinkt die Konzentration genau dann, wenn man sie am meisten braucht. Woran das liegt?

Forscher haben eine einfache Erklärung: die Reizüberflutung. Über Internet, Fernseher und Co. strömen ständig Informationen auf uns ein. Außerdem versuchen wir, mehrere Aufgaben gleichzeitig abzuarbeiten. Das erleichtert die Konzentration nicht gerade. Diese Tipps und Tricks helfen euch:

1. Älter werden :-)

Konzentrationsfähigkeit reift mit steigendem Alter: Grundschulkinder können sich höchstens 15 Minuten am Stück voll konzentrieren, Jugendliche 30 Minuten, bei Erwachsenen sind es bis zu 90 Minuten. Je älter ihr werdet, desto besser sind also eure „natürlichen“ Voraussetzungen. Die Rahmenbedingungen müssen aber trotzdem stimmen.

2. Ausgewogen ernähren

Nehmt nicht zu viel Zucker und Salz zu euch, dafür ausreichend Flüssigkeit, leichte Kost sowie Obst und Gemüse – sie liefern wichtige Vitamine und Nährstoffe fürs Gehirn. Ein Snack-Tipp für zwischendurch: Nüsse sind kleine Konzentrations-Pusher, denn sie sind mit ihren B-Vitaminen sättigend und gesund.

3. Gesund leben

Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Schlaf und Sport ist entscheidend für unsere Denkleistung. Experten empfehlen sieben bis acht Stunden Schlaf. Für Nachteulen, die am Tag schläfrig und in der Nacht aktiver sind: Kurze Ruhe- oder Schlafpausen (maximal 20 Minuten) tagsüber können Wunder wirken. Genauso sind beim Arbeiten und Lernen kleine Pausen (10–15 Minuten) wichtig, um den Kopf frei zu bekommen.

4. Bewegen

Für alle Morgenmuffel: einfach mal den inneren Schweinehund überwinden und vor der Arbeit eine Runde laufen gehen. Das kurbelt den Kreislauf an und sorgt für körperliche Ausgeglichenheit. Simple Dehn- und Gymnastikübungen auf der Arbeit sind manchmal auch schon ausreichend. Zum Beispiel kurze Augenfitness: Augen schließen, sich eine liegende Acht vorstellen und diese mit Augenrollen „nachmalen“.

5. Handy weglegen

Social Media und Co. mögen spannend und lustig sein, aber sie lenken uns auch ab. Seid konsequent und legt das Handy einfach mal bewusst in einen anderen Raum, schaltet es in den Flugmodus – oder am besten eine Zeitlang ganz aus.

6. Positiv motivieren

Fehlt euch trotz aller Bemühungen die Konzentration etwa auf die nächste Klausur, kann euch positive Motivation helfen: Setzt euch kleine und erreichbare Etappenziele, überlastet euch nicht durch Multitasking. To-Do-Listen, die ihr nach und nach abarbeitet, können euch dabei helfen. Genauso wichtig ist dann auch die Belohnung – kleine Highlights im Alltag, auf die ihr euch nach getaner Arbeit freuen könnt. Dann fällt euch die Konzentration garantiert leichter.

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