Mechatroniker: Einfach Drauflostüfteln ist nicht

Kategorie: Stories, Rheinland-Pfalz, Mechatroniker (m/w/d), Rhodius

Nachdem Tim seinen Realschulabschluss gemacht hatte, bewarb er sich bei mehreren Firmen um ein Praktikum – um auszutesten, was er nun beruflich machen will. Bei Rhodius Schleifwerkzeuge in Burgbrohl gefiel es ihm am besten. Über die Ausbildung bloggt er regelmäßig.

Mechatroniker stellen Anlagen zusammen und bearbeiten dazu auch die Bauteile. (Foto: Azboomer, Pexels, CC0)

Mechatroniker stellen Anlagen zusammen und bearbeiten dazu auch die Bauteile. (Foto: Azboomer, Pexels, CC0)

Tim hat sich schon immer für Mechanik und Elektrotechnik interessiert. Welcher Job es nun aber wo sein sollte, das hat der damals 16-Jährige durch ein Praktikum herausgefunden. Mittlerweile ist er im dritten Jahr seiner Ausbildung zum Mechatroniker bei Rhodius Schleifwerkzeuge.

Welche Erfahrungen andere Azubis in dieser Ausbildung gemacht haben und welche Zukunft euch in dem Beruf winkt, lest ihr hier noch im ChemieAzubi:

Anlagen instand halten, updaten – und ganz neu aufbauen

Zurzeit arbeitet Tim in der Abteilung Anlagenbau, in der er sehr viel zu tun hat. Es gehört hier zu seinen Aufgaben, die Anlagen aufzubauen, mit denen später die Schleifwerkzeuge hergestellt werden. Die Instandhaltung der Maschinen ist für Tim ebenso Arbeitsalltag.

Auch brauchen derzeit einige Maschinen bei Rhodius ein Update – und eine andere Maschine wird gerade komplett neu aufgebaut. Das ist besonders spannend für Tim: „Die neue Anlage beinhaltet Bauteile, mit denen ich bis dato noch nie arbeiten konnte.“

Ordnung ist wichtig für Mechatroniker

Tim konnte allerdings nicht einfach drauflostüfteln und versuchen, die Anlage planlos zusammenzuschustern: „Bevor ich mit dem Aufbau beginnen durfte, fing ich damit an, mir die kommende Arbeit so einfach wie möglich zu gestalten. Mit einem geordneten Arbeitsplatz lässt es sich einfach besser arbeiten.“

Ordnung am Arbeitsplatz? Für Tim bedeutete das:

„Mithilfe mehrerer Boxen die gefertigten Bauteile, die von Dreh- und Fräsmaschinen gefertigt wurden, und die bestellten Lager und Federn nach den einzelnen Baugruppen sortieren.“

Immerhin hatte der inzwischen 19-Jährige für das Puzzlespiel eine Anleitung: Aus Zeichnungen konnte er entnehmen, welche Teile zu welcher Gruppe gehören. „Das war auch eine sehr gute Übung für die Abschlussprüfung, die bald ansteht.“

Unterstützung von erfahrenen Kollegen

Als Tim sich dann ans Werk machte, war seine erste Aufgabe, ein Wälzlager auf eine Welle zu montieren. Das ist allerdings gar nicht so einfach – denn nicht alle Komponenten der Anlage lassen sich einfach so zusammenbringen. Deshalb bekam Tim Unterstützung von einem erfahrenen Kollegen – und Montagetricks gleich dazu: „Der Kollege zeigte mir, dass es hilfreich ist, die Welle zuerst zu kühlen und das Lager zu erhitzen“, erklärt Tim.

Wieso? „Dadurch dehnt sich das Lager etwas aus und die Welle zieht sich zusammen. Das Lager lässt sich nun leichter auf die Welle führen.“ Und wenn die beiden Bauteile wieder Raumtemperatur angenommen haben, ist das Lager fest auf der Welle aufgepresst.

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