Heute ist Weltfrauentag

Kategorie: Ausbildung, Stories, Rheinland-Pfalz, Lacklaborant(in), Bürokaufmann(-frau), Industriekaufmann(-frau), Jansen Lacke+Farben

Am 08. März ist Weltfrauentag. Der beste Anlass, um zwei Beispiele für erfolgreiche Karrierewege in der Industrie vorzustellen. Heute geht es um ein „Frauen-Tandem“ bei einem Mittelständler in Ahrweiler.

Platz für zwei ist auf einem Tandem-Bike. Um vorwärtzukommen, muss man gemeinsam in die Pedale treten (Foto: Mark Ili, pexels, CC0).

Platz für zwei ist auf einem Tandem-Bike. Um vorwärtzukommen, muss man gemeinsam in die Pedale treten (Foto: Mark Ili, pexels, CC0).

Die Leiterin des Material-Einkaufs (Foto: cs/Jansen).

Die Leiterin des Material-Einkaufs hat schon viel Erfahrung gesammelt (Foto: cs/Jansen).

Die Azubine steht noch am Anfang ihrer beruflichen Entwicklung (Foto: cs/Jansen).

Die Azubine steht noch am Anfang ihrer beruflichen Entwicklung (Foto: cs/Jansen).

Ein Tandem ist ein Fahrrad, auf dem für zwei Fahrer Platz ist. Und so fährt das Bike auch am besten: wenn beide zusammen in die Pedale treten. Das Tandem ist aber auch eine gute Metapher: wenn zwei Leute zusammen arbeiten und so voneinander profitieren. So wie die beiden Frauen von Jansen, die wir heute im Blog haben.

Alexandra Bardjasteh ist Leiterin Einkauf Materialwirtschaft bei Jansen, einem Lack- und Farbenhersteller in Ahrweiler. Und nicht nur das – sie ist auch Gesellschafterin des Unternehmens. Seit ihrem Abitur arbeitet sie beim Mittelständler und hat viel Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrung gibt sie gerne an junge Einsteigerinnen weiter. Wie an Lisa-Marie Fritz, die grade 18 Jahre alt ist und seit der Mittleren Reife eine Ausbildung als Industriekauffrau macht.

Aufgaben im familieneigenen Unternehmen

„Ich leite den Einkauf mit dem Schwerpunkt Rohstoffe, Emballagen und sonstige Verpackungen wie z.B. Etiketten“, erklärt Alexandra Bardjasteh. Ihrer jungen „Kollegin in Ausbildung“ hat sie also schon einiges an Erfahrung voraus. Lisa-Marie ist seit 2014 bei Jansen und hat schon diverse Abteilungen durchlaufen. Auch den Einkauf bei Bardjasteh.

Und auch jetzt arbeiten beide eng zusammen, denn Lisa-Marie wird zurzeit als Schwangerschaftsvertretung im Produktmanagement eingesetzt: „Ich kümmere mich um verschiedenste Punkte, die unser Sortiment betreffen. Ein wichtiger Punkt ist die Neuprodukt-Einführung, aber auch die Produktpflege. Hierbei geht es um Artikelanlage, Etikettentexte, Technische Merkblätter, Produktfotos usw. Zudem bearbeite ich zusammen mit einem Kollegen das Marketing für unsere Produkte.“ Schon während der Ausbildung hat die Azubine also die Chance, auf einer richtigen Stelle zu arbeiten.

 

In ihrer Position sie eine Ausnahmeerscheinung - als Frau unter Männern. Wie fühlt sich das an?

Das fragte der ChemieAzubi die Einkaufs-Leiterin. Ihre Antwort: „Ich habe in unserem Unternehmen nie einen Unterschied gespürt, auch wenn ich die einzige weibliche Führungskraft bei Jansen bin. Ich habe nie die Erfahrung gemacht, dass bei Jansen nach Mann und Frau differenziert wird. Auch auf der Seite meiner externen Gesprächspartner wie Lieferanten war das nie ein Thema, zumal auch hier immer mehr Frauen zu finden sind.“

Wovon profitieren Unternehmen mit einem höheren Frauenenteil am meisten?

„Frauen bringen ihren persönlichen Stil in das Unternehmen und in die Arbeit ein. Ihre Fähigkeiten und ihre spezifischen Sichtweisen bereichern die Firmen und bringen Vielfalt in die in Unternehmenskultur. Dies dient letztlich auch der Mitarbeitermotivation und beeinflusst das Unternehmensimage positiv.“

Alexandra Bardjasteh

Aber gibt es Vorbilder, an denen sie sich orientiert hat?

„Ja, ich hätte gerne einmal die Forscherin und Archäologin Gertrude Bell getroffen – sie war in ihrer Zeit eine absolute Ausnahmeerscheinung und hat Dinge erreicht, die Frauen damals eigentlich verschlossen waren. Ich bewundere ihren Einsatz, ihre Fähigkeiten, ihren Willen und ihr Durchhaltevermögen.“

Lisa-Marie Fritz dagegen hat kein weibliches Idol vor Augen – vielleicht, weil sie in einer Generation groß geworden ist, in der Frauen viel selbstverständlicher präsent sind? Sie sagt: „Ich denke jeder sollte er selbst sein, das tun was man für richtig hält und was man auch von anderen erwartet.“ Eine pragmatische und entspannte Einstellung, von der man auch als Erfahrene profitiert.

Wie sieht die Zukunft aus?

Lisa-Marie Fritz steht noch ganz am Anfang. Sie ist sehr froh, „bei Jansen Lacke die Ausbildung machen zu dürfen. Mit Herrn Jansen hat man einen sehr kompetenten Ansprechpartner, der sehr großen Wert auf eine qualitativ gute Ausbildung legt. So gibt es regelmäßig eine Azubirunde, bei der Themen und Fragen besprochen werden. Außerdem fühle ich mich einfach wohl in der Firma. Gerade jetzt, mit der Übernahme der Schwangerschaftsvertretung, erfahre ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen.“

Alexandras Bardjasteh schaut schon auf ein paar Berufsjahre zurück. Sie schätzt rückblickend „das eigenständige Arbeiten in einem langjährigen, sehr gut funktionierenden Team - Möglichkeiten, die nur in einem Familienunternehmen geboten werden. Täglich neue Herausforderungen annehmen durch neue Produkte, neue Lieferanten, neue Entwicklungen auf den Beschaffungsmärkten, auch international, und vor allem: kurze Entscheidungswege.“

Kommentare
Keine Kommentare gefunden!
Kommentar verfassen

Unternehmensprofil

Gut durchdachte Lösungen von Jansen erleichtern jeden Tag die Arbeit des professionellen Malers. Mit dem Maler für den Maler ist unser Anspruch. Unser Erfolg basiert auf der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Farbenfachhandel.

Ansprechpartner

Anja Jungbluth, Jansen Lacke
Anja Jungbluth
Personalabteilung
P. A. Jansen GmbH u. Co. KG Maler-Spezialprodukte
Hochstadenstraße 22
53474 Ahrweiler
Tel: +49 (0) 2641-3897-29
Fax: +49 (0) 2641-3897-28
ajungbluth@jansen.de