Ausbildung und gute Zukunftsperspektiven als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Kategorie: Ausbildung, Stories, Hessen, Verfahrensmechaniker(in) für Kunststoff- und Kautschuktechnik, ALMO

Abitur und dann eine Ausbildung in einem gewerblichen Beruf? Für viele kommt dieser Weg nicht infrage, dabei kann eine Ausbildung nach der Schule erst einmal genau der richtige Weg sein. Gerade wenn man nach der vielen Lernerei schulmüde ist. Der Meister oder ein Studium sind nach der Ausbildung jederzeit möglich. Ein gutes Beispiel, wie es gehen kann, ist Christian Wischnath beim nordhessischen Mittelständler ALMO-Erzeugnisse Erwin Busch GmbH.

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik müssen die Maschinen nicht nur warten und instandhalten, sondern auch programmieren können. (Foto: HessenChemie)

Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik müssen die Maschinen nicht nur warten und instandhalten, sondern auch programmieren können. (Foto: HessenChemie)

Stimmen alle Parameter? Christian prüft die Maschine. (Foto: HessenChemie)

Stimmen alle Parameter? Christian prüft die Maschine. (Foto: HessenChemie)

Ein typischer Hidden Champion: Bei ALMO laufen 8 Millionen Einmalspritzen täglich vom Band, zwei Milliarden jährlich.

Ein typischer Hidden Champion: Bei ALMO laufen 8 Millionen Einmalspritzen täglich vom Band, zwei Milliarden jährlich.

Nach dem Abitur wollte Christian Wischnath erst einmal praktische Erfahrungen sammeln. Deshalb entschied er sich zunächst gegen ein Studium. Er absolvierte ein freiwilliges soziales Jahr und begann im Anschluss eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bei der ALMO-Erzeugnisse Erwin Busch GmbH, einem der weltweit führenden Hersteller von Einmalspritzen. Acht Millionen laufen hier täglich vom Band, zwei Milliarden jährlich.

In der Ausbildung richtet er kunststoffverarbeitende Maschinen, Geräte und Systeme ein, nimmt sie in Betrieb und hält sie in Stand. Hier muss er stets die richtigen Daten und Maße im Blick haben, damit das Ergebnis stimmt. Dafür ist es wichtig, die Maschinen mit den richtigen Parametern zu versehen und die entsprechenden IT-Einstellungen vorzunehmen. Eine Herausforderung, die der 20-Jährige besonders schätzt. Generell verbindet der Ausbildungsberuf drei seiner Hauptinteressen, nämlich Chemie, Physik und Mathematik. Dazu kommt der Bereich IT, der beim Verfahrensmechaniker inzwischen eine ganz wesentliche Rolle spielt.

Gestiegene Anforderungen – gute Zukunftsaussichten

Der Beruf des Verfahrensmechanikers ist aufgrund des hohen IT-Anteils komplexer geworden, die Anforderungen an die Schulabgänger sind entsprechend hoch. Der Auszubildende muss die Maschinen nicht nur warten und instandhalten, sondern auch programmieren können. Ein guter Realschulabschluss oder eine abgeschlossene Fachoberschule sollte es deswegen schon sein.

Verfahrensmechaniker werden händeringend gesucht. Das Gehalt kann sich sehen lassen. Je nach Branche ist beim Einstieg nach der Ausbildung ein Gehalt von bis zu 3.100 Euro möglich.

Christian ist dieses Jahr mit der Ausbildung fertig und will dann ein Duales Studium zum Ingenieur Kunststofftechnik dranhängen. Somit bleibt er ALMO auf jeden Fall treu.

ALMO – ein typischer Hidden Champion

ALMO ist eine Tochter der B. Braun Melsungen AG und so Teil eines weltumspannenden Medizintechnik-Konzerns.

39 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Verfahrensmechaniker, Mechatroniker, Fachlagerist und Industriekaufleute gibt es derzeit bei ALMO. Das Unternehmen engagiert sich stark im Bereich der Nachwuchsgewinnung. Um ALMO bekannter zu machen und über die Berufe zu informieren geht das Unternehmen regelmäßig an Schulen und auf Jobmessen. Wer Interesse hat und in einen Ausbildungsberuf hineinschnuppern möchte, dem bietet ALMO die Möglichkeit eines Praktikums. Viele Mitarbeiter sind auf diesem Wege in das Unternehmen gekommen.

Generell versucht ALMO möglichst viel selbst aus- und weiterzubilden. Gerade in der heutigen Zeit müssen die Mitarbeiter immer mehr hochqualifiziert sein. Die Zukunftsperspektiven für Auszubildende sind daher sehr gut.

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Unternehmensprofil

ALMO pro Jahr über zwei Milliarden Spritzen zum Einsatz in Kliniken, Arztpraxen und für Rettungsdienste. Damit gehört ALMO zu den weltweit führenden Herstellern von Einmalspritzen. Die Qualität der Spritzen ist weltweit zertifiziert.

Wir sind Tochter der B. Braun Melsungen AG und so Teil eines weltumspannenden Medizintechnik-Konzerns.

Als regionaler Fachbetrieb bilden wir konstant mehr als 20 junge Mensch aus.

Ansprechpartner

Angelika Teppe
Personalwesen
ALMO-Erzeugnisse Erwin Busch GmbH
Große Allee 84
34454 Bad Arolsen
Tel: +49 5691/896-1302