Zeit der Reife(n) - Ausbildungssuche mit StartPlus

Kategorie: Michelin Reifenwerke Bad Kreuznach, Maschinen- und Anlagenführer

Dank der Ausbildungsinitiative "StartPlus" läuft das Leben für Tobias und Jennifer endlich rund. Sie haben nach jahrelanger Suche einen Ausbildungsplatz bei Michelin erhalten.

StartPlus - Eine Initiative von Michelin Reifenwerke

StartPlus - unterstützt von den Michelin Reifenwerken in Bad Kreuznach (Foto: Michelin).

Für Tobias und Jennifer läuft das Leben rund. Endlich. Denn die beiden jungen Erwachsenen standen bisher im Stau, während ihre Altersgenossen scheinbar mühelos voranpreschten: Manche gaben nur noch Gas auf der Überholspur. Andere fädelten sich von der Abfahrt Schule gekonnt bei der nächsten Auffahrt in die fließende Ausbildungslaufbahn ein. Blinker setzen, und ab dafür....

Mit StartPlus in Ausbildung finden

Der 20-jährige Hauptschüler und die 22-jährige Realschülerin setzten ebenfalls Blinker: Sie schrieben ungezählte Bewerbungen, drückten erneut die Schulbank, absolvierten ein Praktikum nach dem anderen. Jennifer hegte jahrelang die stille Hoffnung, dass ihr ein Ausbildungsvertrag zur Unterschrift vorgelegt wird. Für Tobias sah es zwischenzeitlich sogar richtig gut aus. Er hatte bereits mit einer Ausbildung begonnen, als sein Traum vom soliden Handwerksberuf an einer auftretenden Allergie platzte. Pech. Der Stau wollte sich nicht auflösen.

Doch dann kam die bewegende Chance – mit der Ausbildungsförderung StartPlus.

"Ich bin so froh",

strahlt Jennifer in ihrer blau-gelben Michelin-Arbeitskleidung. Seit August dieses Jahres lernt sie - wie auch Tobias - den Beruf Maschinen- und Anlagenführer/-in. Zuvor hatten beide ein achtmonatiges Praktikum bei dem Reifenhersteller in Bad Kreuznach absolviert. Wie ihre „jüngeren“ Kollegen nahmen die Plusstarter zum Auftakt ihrer Ausbildung an dem Einführungsworkshop im pfälzischen Wolfstein teil.

Keine Unterschiede - im Team geht es besser

In dieser fünftägigen Schulung lernen die Jungmicheliner das "Geheimnis" vom Zusammenspiel der Kräfte in einem Team kennen. Da geht es nicht darum, wer der Größte, der Schnellste oder der Beste ist. Wichtiger sei, welche Fähigkeiten jeder einzelne einbringt kann und will, damit eine Aufgabe optimal gelöst wird, betont Reiner Scheidt.

"Denn soziale Kompetenz gewinnt im Arbeitsleben immer mehr an Bedeutung. Um komplexe Aufgaben und Projekte erfolgreich bearbeiten zu können sollten die zukünftigen Instandhalter sowohl Initiative ergreifen als auch im Team eng mit anderen zusammenarbeiten",

sagt der Leiter der technischen Ausbildung. Übrigens: Der klassische Chef entwickelt sich bei Michelin immer mehr zum Coach seiner Mitarbeiter.

Schon während des Praktikums war Jennifer überglücklich: "Hier sind die Kollegen gut drauf und offen für Mädchen." Seit dem Workshop weiß sie auch, warum bei Michelin das Betriebsklima so familiär ist. Obwohl oder besser gesagt, weil bei Michelin Leistungs- und Qualitätsanspruch so hoch sind, zählen Selbstständigkeit und Verantwortung der Mitarbeiter zum festen Bestandteil der Firmenphilosophie.

"Ich bin neugierig, mache gerne mit und freue mich, wenn ich etwas zu tun habe",

fühlt sich Tobias in der Ausbildungswerkstatt sichtlich wohl. Auch er lobt die Kollegen, "die auch mal für einen Spaß offen sind". Als "nette Abwechslung" habe ihm die Schichtarbeit während seines Praktikums gefallen. Und richtig spannend fand er die Zusammenarbeit mit einem "älteren Mitarbeiter, der mir in der Herstellung von Vorprodukten, also bei der Gummimischung, einige Tipps gegeben hat". 

Mit Herz und Seele dabei 

Bei diesen lebhaften Schilderungen wird deutlich, warum der Personalleiter bei Michelin in Bad Kreuznach Jennifer und Tobias als Teilnehmer für das Ausbildungsprogramm "StartPlus" geeignet hält:

"Entscheidend ist für uns, dass die jungen Leute ihre Aufgaben mit Herz und Seele angehen und gute Leistungen zeigen",

sagt Herbert Sklarzyk. Bei "StartPlus" handelt es sich um eine Initiative des Arbeitgeberverbands Chemie Rheinland-Pfalz in Kooperation mit den Christlichen Jugenddorfwerk (CJD).

Auf die richtige Mischung kommt es an

Diese Hilfe zum Einstieg in die Ausbildung entspricht den "Unternehmenswerten und der Verantwortung für unser regionales Umfeld", erklärt Cyrille Beau. Ein weiterer Grund für das außergewöhnliche Engagement von Michelin ist der steigende Bedarf an qualifizierten Fachkräften. "Das Programm zur Ausbildungsförderung bietet eine optimale Ergänzung zu unserer traditionellen Ausbildung", so der Werkleiter. Und wenn es darum geht, unterschiedliche "Komponenten" zu einem erfolgreichen Team beziehungsweise anspruchsvollen Produkt zusammenzuführen, findet bei dem international anerkannten, beliebten und traditionsreichen Reifenhersteller genau diese Haltung vor.

"Ausgewogenheit aller Leistungseigenschaften bleibt das Hauptziel der Michelin Entwicklungsstrategie" heißt es in einer Pressemitteilung zum Thema Winterreifen. Wenn die Anforderungen an einen richtig guten Reifen - Haftung, Lärmemission, Abrieb, Kraftstoffverbrauch - teilweise im Konflikt gegenüberstehen, kommt es auf die ideale Mischung der Materialeigenschaften an.

Deshalb können Jennifer und Tobias mächtig stolz (auf sich) sein. Mit ihren Charaktereigenschaften und persönlichen Fähigkeiten bereichern sie das Mitarbeiterteam - damit auch künftig der beste Michelin-Reifen aus der Produktion in Bad Kreuznach rollt. Und über das richtige Profil verfügen doch alle Micheliner, ob Mensch oder Reifen.

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Unternehmensprofil

Kompetente Teams und hochtechnisierte Fertigungsanlagen machen den Standort Bad Kreuznach zu einem Vorbild im Michelin Weltkonzern.

Daten für Bad Kreuznach:

Produktionsbeginn: 24. August 1966

Duale Berufsausbildung seit: 1970

Mitarbeiter*innen: über 1.400

Produktion bis heute: 250 Millionen Reifen

Produkte: Pkw-Reifen 15 bis 20 Zoll, Kautschukmischungen, Textil- und Stahlcord

Ansprechpartner

Johannes Ender
Personalabteilung
Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA
Michelinstraße 1
55543 Bad Kreuznach
Tel: 0671 855 1267
johannes.ender@michelin.com