Wie funktioniert Sonnencreme?

Kategorie: Stories

Heute ist der erste Ferientag der Sommerferien (zumindest in Rheinland-Pfalz). Für alle, die die langen Tage in der Sonne auf der Wiese oder am Strand genießen wollen, haben wir Keyfacts über Sonnencreme zusammengefasst. » Wie lange hält Sonnencreme ? » Wie funktioniert Sonnencreme ? » Was ist mineralische Sonnencreme ?

Wie funktioniert Sonnencreme?

Sonnencreme enthält einen Schutz vor schädlicher UV-Strahlung der Sonne (Foto: 3dman_eu, Pixabay, CC0).

Beste Sonnencreme ?

Am See chillen, auf einem Festival tanzen oder Sandburgen bauen – im Sommer ist das Wetter viel zu schön, um zu Hause zu sitzen. Doch um die Zeit ohne Sonnenbrand zu genießen, raten Hautärzte, oft genug die Sonnencreme aufzutragen. Dafür müsst ihr nicht einmal viel Geld ausgeben: Im aktuellsten Sonnencreme-Test von Stiftung Warentest machten die Lotionen vom Discounter das Rennen.

Aber was steckt in Sonnencremes, damit sie vor UV-Strahlung schützen?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Sonnencremes:

  1. Sonnecreme mit chemischen Sonnenfiltern:
    Die Creme zieht die Strahlung in eure Haut und setzt die Energie in eine unschädliche Form um. Allerdings haben die Filter den Nachteil, dass sie in Verbindung mit UV-Licht instabil sind. Der Sonnenschutz sinkt also, sobald ihr direkt in der Sonne steht. Außerdem zersetzen sich solche Cremes nach drei bis sechs Monaten.
  2. Mineralische Sonnencreme:
    Mineralische Sonnencreme enthält zwei anorganische Stoffe, Titandioxide und Zinkoxide. Sie wirken wie eine Art Spiegel, sie reflektieren und streuen das UV-Licht, so dass es erst gar nicht in eure Haut kommt. Mineralische Sonnenfilter wirken auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Allerdings ist Titanoxid umstritten. Mit mineralischen Filtern alleine erreicht man oft auch keinen hohen Lichtschutzfaktor (LSF). Deshalb werden sie meist mit chemischem UV-Schutz kombiniert.

Wie lange hält Sonnencreme? Wie lange kann ich eingecremt in der Sonne bleiben?

Wie lange hält Sonnencreme? Der LSF gibt an, wie viel mal länger ihr im Vergleich zum ungeschützten Zustand eingecremt in der Sonne bleiben könnt, ohne dass eure Haut Schaden nimmt. Dabei multipliziert ihr beide Werte einfach: Bei einem LSF von 4 kann jemand, der ohne Sonnencreme ungefähr zehn Minuten in der Sonne verbringen kann, das nun 40 Minuten tun. Wie lange ihr es ungeschützt aushaltet, hängt von eurem Hauttyp ab. Wie ihr den bestimmt und welche Folgen UV-Strahlung haben kann, könnt ihr beim Bundesamt für Strahlenschutz nachlesen.

Sonnencreme - wie oft auftragen?

Am besten tragt ihr die Sonnencreme ungefähr dreißig Minuten, bevor ihr in die Sonne geht, auf. Das wiederholt ihr abhängig vom LSF und eurem Hauttyp – noch häufiger, wenn ihr schwimmt oder viel schwitzt. Für „Schwitzer“ eignen sich Sonnenschutzmittel mit mineralischen UV-Filtern übrigens besser als solche mit rein chemischen Filtern. Und: Wenn ihr langfristigen Schäden wie Hautkrebs oder -alterung  vorbeugen wollt, achtet auf dieses Logo auf der Creme. Es zeigt an, dass sie auch vor UV-A-Strahlung schützt, nicht nur vor UV-B-Strahlen, die Sonnenbrand verursachen.

Kann ich die halbvolle Sonnencreme vom letzten Jahr wieder benutzen?

Auf allen Flaschen steht ein Haltbarkeitsdatum, bis zu dem die Hersteller die volle Schutzwirkung versprechen. Liegt die Creme aber zum Beispiel in der prallen Sonne und wird heiß, kann ihre Wirksamkeit schnell nachlassen. Also bewahrt Sonnencreme nicht zu lange und vor allem möglichst schattig auf. Habt ihr sie lange nicht mehr benutzt, achtet beim Öffnen auf Geruch, Farbe und Konsistenz. Kommt euch etwas davon komisch vor – kauft eine neue Flasche.

Wer mehr über "Sonnenbaden mit Chemie" dank UV-Schutz lesen möchte, der findet hier einen Blog-Artikel vom chemreporter. Auch Kathi Keinstein hat über UV-Schutz gebloggt.

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