Vom Azubi zum Laborleiter

Kategorie: Ausbildung, Lacklaborant(in), Jansen

Heinrich Krebsbach war 17, als er seine Ausbildung als Lacklaborant bei Jansen gemacht hat. Nach der Ausbildung wurde er übernommen und arbeitete im Entwicklungslabor. Hier mauserte er sich sehr schnell zum unermüdlichen Tüftler in Sachen Lacke. Und jetzt, 2014, ist er ist Laborleiter. Wir haben ihn gefragt, wie er das geschafft hat.

Unermüdlichen Tüftler in Sachen Lacke: Laborleiter Heinrich Krebsbach in seinem Element (Foto: Jansen).

Unermüdlichen Tüftler in Sachen Lacke: Laborleiter Heinrich Krebsbach in seinem Element (Foto: Jansen).

Herr Krebsbach, verraten Sie uns, wann und als was Sie Ihre Ausbildung bei Jansen gemacht haben?

"Meine Ausbildung habe ich 1980 als Chemielaborjungwerker begonnen. Nach dem ersten Ausbildungsjahr erhielt ich dann allerdings einen Ausbildungsvertrag zum Lacklaboranten."

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Tag oder an die ersten Wochen bei Jansen? Wie haben Sie Ihre Ausbildung in Erinnerung?

"Unter Laborarbeit hatte ich mir zu Beginn etwas ganz anderes vorgestellt: viel Glas, Pipetten, Büretten usw. Vorgefunden habe ich dann jedoch jede Menge Lackproben, Aufstrichmuster und Versuchsrohstoffe…. Erst nach einigen Wochen war ich fasziniert von der Vielzahl an Rostoffen und deren Kombinationsmöglichkeiten. Insbesondere die vielen Lackhilfsmittel (Additive) und deren Einfluss auf Farbrezepturen bei sehr geringen Zugabemengen haben in mir Interesse und gleichzeitig Neugierde geweckt."

Man nennt Sie auch einen „unermüdlichen Tüftler in Sachen Lacke“. Stimmt das?

"Neben vielen Neuentwicklungen wie beispielsweise Metallon DS, Blechdachfarbe, Iso HDF oder Wandtafelfarbe muss auch die bestehende Produktpalette ständig aktualisiert werden. Hinzu kommen immer wieder neue Gesetzesauflagen, die umgesetzt werden müssen. Ein Beispiel ist die VOC-Verordnung. Der Weg führte über eine Reduzierung der Lösungsmittel und den Austausch diverser Rohstoffe hinsichtlich Einstufung zu gesundheits –und umweltgerechteren Produkten. Diese Herausforderungen haben mich immer gereizt und wahrscheinlich zum Tüftler gemacht."

Jetzt sind Sie Laborleiter. Was macht man auf dieser Position eigentlich?

"Die Aufgaben als Laborleiter  beinhalten neben der Verantwortung für bestehende und neue Produktrezepturen, die Personalführung innerhalb der Laborabteilung. Hinzu kommen die Teilnahme und Mitarbeit an diversen Arbeitskreisen, Produktschulungen bis hin zum technischen Support beim Kunden vor Ort."

Was können Sie jungen Leuten, die vor der Berufswahl stehen, empfehlen?

"Junge Menschen sollten sich meiner Meinung nach im Vorfeld intensiv (das bieten die Unternehmen, auch wir, ja unter anderem auch an) über Ausbildung, Weiterbildung und Arbeitsablauf eines Berufs informieren. Forschung und Entwicklung verbunden mit vielfältiger Schreibtischarbeit bieten hier natürlich ein breit gefächertes Tätigkeitsfeld."

Herr Krebsbach, vielen Dank!

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