Tag der Weiterbildung: Viele Möglichkeiten für Azubis

Kategorie: Ausbildung, Stories, Chemielaborant(in), Industriekaufmann(-frau)

Am 8. September (also heute) ist Weltbildungstag. Wer dabei nur an Schulzeit oder Museen denkt, der irrt. Denn auch während der Ausbildung oder schon mitten im Beruf gibt es genügend Möglichkeiten, sich weiterzubilden oder in einem Fach zu spezialisieren – besonders in der Chemiebranche.

Der Weltbildungstag: Anlass, sich einmal Gedanken um die berufliche Zukunft zu machen (Foto: Unsplash, Glen Noble).

Der Weltbildungstag: Anlass, sich einmal Gedanken um die berufliche Zukunft zu machen (Foto: Unsplash, Glen Noble).

Wer sich dazu entscheidet, eine Weiterbildung zu machen, sollte vorher gut recherchieren. Nur wer sich gut informiert und ausreichend Informationen sammelt, kann diese auch für berufliche Chance nutzen. Da viele Weiterbildungen neben der Arbeit laufen, will man sich natürlich für den richtigen Lehrgang und den richtige Abschluss entscheiden.

Weiterbildung in der Praxis

In der Reihe „Vier Menschen, vier Wege, vier Ziele“ hier im Blog haben sich junge Menschen vorgestellt, die bereits den Schritt gewagt haben. Neben ihrem regulären Job haben sie sich weitergebildet und sind dabei unterschiedliche Wege gegangen.

Timo Imbschweiler absolvierte nach seinem Realschulabschluss beim Reifenhersteller Michelin in Bad Kreuznach eine Ausbildung zum Energieelektroniker. 

Danach besuchte er erneut die Schule und machte sein Fachabitur – mit einem technischen Schwerpunkt. Mit dem Ziel vor Augen Diplom-Ingenieur zu werden, setzte Timo dann noch einen drauf: Mit der Unterstützung seines Arbeitgebers machte er schließlich nach sieben Semestern seinen Abschluss in Elektrotechnik.

Wo willst du in den nächsten Jahren stehen? Diese Frage stellte sich auch die Industriekauffrau Stefanie Sommer. „Darüber habe ich mir Gedanken gemacht und mich für eine Weiterbildung im Bereich Einkauf und Materialwirtschaft entschieden“, sagt sie. Diese Weiterbildung begann Stefanie Sommer 2010 beim Bundesverband für Materialwirtschaft und Einkauf (BME). Parallel arbeitete sie weiter – Vollzeit.

Chemielaborantin Nicole Schönmehl wiederum studiert neben der Arbeit im Labor berufsbegleitend an der SRH FernHochschule Riedlingen. „Ich habe das Lernen vermisst“, ist die Antwort, die Nicole Schönmehl gibt, wenn man sie nach ihrer Motivation fragt. „Ich wollte einfach mehr wissen und habe mich nach der Arbeit in die Themen vertieft, die mich interessiert haben.“

Daniel Spang ist den Weg des dualen Studiums gegangen und hat 2011 den Bachelor of Engineering an der DHBW Mosbach abgeschlossen. Jetzt setzt er den Master an der Fachhochschule Darmstadt oben drauf. Neben dem Studium ist der Projektingenieur aber weiterhin voll in die Arbeit seiner Abteilung im Bereich Anwendungstechnik und kundenorientierte Produktentwicklung eingebunden:

Lehrgänge, Studiengänge oder Fortbildungen sind insbesondere für die wichtig, die Spezialisten in einem Fachgebiet sein wollen oder Verantwortung für bestimmte Bereiche oder Teams tragen wollen.

In der Chemiebranche gibt es ausreichende Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Wer sich einen Überblick verschaffen will, sollte einen Blick in den Berufskompass Chemie werfen. Dort kann man beispielsweise herausfinden, welche typischen Weiterbildungswege es für seinen Beruf gibt, wie sich Wege der beruflichen Entwicklung in der Chemie gestalten lassen oder welche Fördermöglichkeiten genutzt werden können. Erfahren Sie mehr:

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