„Ich möchte in den Arbeitsalltag eingebunden werden“

Kategorie: Ausbildung, Stories, Rheinland-Pfalz, Industriekaufmann(-frau), Polycasa

Der ChemieAzubi fragt zurzeit neue Azubis mit fünf Fragen, wie für sie der Einstieg in die Ausbildung war. Jana Knobloch macht seit dem 01.September eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei Polycasa in Mainz. Wie sich die Umstellung von Schule zum Beruf anfühlt und worauf sie sich am meisten freut, hat sie uns im Interview verraten.

Ganz neu bei Polycasa in Mainz: Diese Azubine wird Kauffrau in der Kunststoff verarbeitenden Branche (Foto: polycasa).

Ganz neu bei Polycasa in Mainz: Diese Azubine wird Kauffrau in der Kunststoff verarbeitenden Branche (Foto: polycasa).

Frau Knobloch, wie war Ihr erster Arbeitstag?

"Aufregend, aber auch etwas anstrengend. Am ersten Tag lernte ich zuerst die Firma etwas kennen und dann die Personen, die in der Verwaltung arbeiten. Es war sehr interessant, das erste Mal zu sehen, wie die Firma aufgebaut ist und welche Aufgaben die jeweiligen Personen haben. Den Arbeitssicherheitsrundgang habe ich auch direkt am ersten Tag gemacht und somit schon einmal einen Eindruck von der Produktion bekommen. Insgesamt waren das wirklich viele Informationen auf einmal –ich konnte mir gar nicht alles auf Anhieb merken."

Wie fühlt sich die Umstellung vom schulischen Alltag zum Ausbildungsalltag an?

"Für mich persönlich war es keine große Umstellung, da ich im Rahmen meiner Fachhochschulreife in der 11. Klasse neben der Schule ein einjähriges Praktikum absolviert habe und schon die ersten Eindrücke gewinnen konnte, wie das Arbeitsleben ist. In der Schule muss man theoretisch nur anwesend sein und im Arbeitsalltag wird man komplett mit eingebunden und kann selbst tätig werden. Das Schönste an der Ausbildung ist, dass man nachhause kommt und keine Hausaufgaben mehr machen oder lernen muss. Nach neun Wochen „Sommerferien“ war es das Härteste, so früh aufzustehen. ;-) "

Worauf freuen Sie sich in den nächsten Wochen und Monaten am meisten? Welche Herausforderungen werden wohl am größten sein?

"Ich freue mich darauf, Teil einer Arbeitsgemeinschaft zu sein, im Team oder alleine tätig zu werden und somit der Firma und den Mitarbeiter zu helfen und sie auch weiter bringen zu können. Natürlich freue ich mich auch auf das Auswahlverfahren für den neuen Auszubildenden, das ich diesmal 'von der anderen Seite' aktiv begleiten darf."

Warum haben Sie sich gerade für diese Ausbildung entschieden und warum für Polycasa?

"Für einen kaufmännischen Ausbildungsberuf habe ich mich entschieden, da ich schon immer Interesse an kaufmännischen Abläufen habe. Ich bin ein sehr organisierter und ordentlicher Mensch, das kann man in diesem Beruf gut ein- und umsetzen. Verstärkt wurde meine Entscheidung dadurch, dass ich mein Fachabitur in Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung absolviert habe. Vor allem das Fach BWL - und hier das Rechnungswesen - hat mich sehr interessiert und ich möchte die erlernte Theorie gerne in die Praxis umsetzten. Das Praktikum in der Verwaltung hat dann meinen Ausbildungswunsch bestätigt. Industriekauffrau ist ein anspruchsvoller Beruf und mich interessieren die Abläufe in einem industriellen Unternehmen sehr."

"Zudem fand ich es reizvoll, die erste Auszubildende seit vielen Jahren zu sein. So wird man nicht einfach ein weiterer Azubi im Unternehmen. Die Ausbildung wird somit individualisiert."

 

"Ich kannte, bevor ich die Stellenausschreibung gefunden hatte, Polycasa nicht. Überzeugt hat mich dann aber, dass sie ein internationales Unternehmen ist, das mehrere Standorte und viele Kontakte im Ausland hat. Ich werde während meiner Ausbildungszeit ein paar Wochen zu unserem Standort nach Geel in Belgien gehen und mir von dem dort stationierten Vertrieb einen Eindruck machen. Zudem fand ich es reizvoll, die erste Auszubildende seit vielen Jahren zu sein. So wird man nicht einfach ein weiterer Azubi im Unternehmen und kein 'Mitläufer'. Die Ausbildung wird somit individualisiert."    

Welche Erwartungen haben Sie an Ihre Ausbildung?

"Ich erhoffe mir eine qualitative Ausbildung, bei der ich viel aus dem Unternehmen lerne und viele Eindrücke bekommen, auch von der Produktion. Ich möchte so gut es geht in den Arbeitsalltag eingebunden werden und nicht nur Ablagen machen oder am Kopierer stehen. Im Großen und Ganzen möchte ich nach den drei Jahren Ausbildung viel gelernt und alles im Unternehmen kennengelernt haben."

Danke für Ihre Antworten und viel Erfolg für Ihre Zukunft!

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