Ausbildungs- und Karrieremessen: 5 Tipps für einen guten Besuch

Kategorie: Stories

Messen bietet die einmalige Chance, an einem Tag mit Personalern aus mehreren Unternehmen zu sprechen. Weil diese sich mit Berufsbildern und Karrieremöglichkeiten auskennen, sollte man sich diese Gelegenheit wirklich nicht entgehen lassen. Wir haben 5 Tipps zusammengestellt, damit sich ein Messebesuch wirklich lohnt.

Der Messetag sollte sich lohnen - deswegen sollte man sich vorbereiten. Wer weiß, was welche Chancen sich ergeben! (Bild: AGV)

Der Messetag sollte sich lohnen - deswegen sollte man sich vorbereiten. Wer weiß, was welche Chancen sich ergeben! (Bild: AGV)

1. Herausfinden, wo man steht

Einige Zeit vor einem Messebesuch sollte man sich klar machen, wo man überhaupt steht:

  • Hat man schon einen Berufswunsch und kann konkret nach Ausbildungsstellen fragen? Wenn nicht (wie die meisten):
  • Welche Fächer oder Tätigkeiten findet man spannend? Welche Talente hat man? Was macht man in der Freizeit am liebsten? Gibt es Berufe, die darauf passen? Hier ist etwas Recherchearbeit gefragt. Diese Übersicht über Berufe mit kurzen Beschreibungen hilft dabei.
  • Wenn man noch nicht weiter weiß, sollte man die Messe als Berufsorientierung nutzen? Es ist praktisch, vor dem Messenbesuch ein Berufequiz zu machen. Schritt 2 wäre dann das Gespräch mit Personalern, Ausbildern und Azubuis, die auf den Messeständen warten. Besonders Azubis waren vor noch gar nicht langer Zeit in der gleichen Situation wie man jetzt und können gute Tipps geben.
  • Wie lange ist es eigentlich noch bis zum Schulabschluss - wann muss man sich also bewerben? Die Stellen für Ausbildungsberufe werden ein Jahr im voraus ausgeschrieben! Hier findet man eine aktuelle Liste mit offenen Stellen.

2. Informationen zur Messe einholen und Unternehmen auswählen

Der nächste Schritt ist, sich den Standplan der Messe zu organisieren. Viele Messen stellen diesen Plan und eine Liste der Unternehmen auf ihre Homepage oder ihren Facebook-Auftritt. Die meisten Firmen geben auch eine Liste mit Ausbildungsberufen aus. Sonst recherchiert man einfach auf der Homepage der Firma. Mit dem Messeplan kann sich eine Liste mit Firmen erstellen, die man besichtigen möchte. Damit ist man schneller und nutzt die Zeit besser.

Man sollte auch kleine und unbekannte Unternehmen besuchen. Auch diese bieten tolle Berufsaussichten, die Wege im Unternehmen sind kürzer - und die Aufgaben breit gefächert.

3. Bewerbungsunterlagen vorbereiten

Messen bieten Gelegenheit für persönliche Gespräche, um mehr über das Unternehmen, die Ausbildung und die Mitarbeiter zu erfahren. Für den Fall, dass man ein interessantes Unternehmen oder einen sogar den Wunschberuf findet, sollte man eine kurze Bewerbung dabei haben.

Eine Kurzbewerbung besteht aus einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf und dem letzten Zeugnis. Maximal sind es zwei bis drei Seiten. Was bei einer Bewerbung zählt, hat eine Personalerin dem Blog schonmal verraten.

4. Üben

Es klingt banal. Aber es hilft und vermeidet peinliche Situationen: Vor dem Messebesuch sollte man üben, sich selbst vorzustellen. Manche kompliziert klingenden Ausbildungsberufe hat man vorher noch nie gehört - da sollte man sich nicht versprechen. Mit den Freunden oder Eltern kann man ein kleines "Vorstellungsgespräch" gut nachstellen.

5. Der erste Eindruck zählt

Auf der Messe angekommen, geht es los. Auch wenn Messen nicht so formell sind wie Bewerbungsgespräche, sollte man einen guten Eindruck hinterlassen. Auch in einer lockeren Umgebung gelten die Regeln der Höflichkeit. Wir haben auf dem Blog einen kleinen Business Knigge mit Tipps für einen guten ersten Eindruck.

Man sollte zumindest mit ein paar Basis-Infos an den Firmen-Stand gehen: Wir groß ist das Unternehmen, wo hat es seinen Sitz, welche Berufe bietet es an? Wenn man Schritt 1 und 2 gemacht hat, ist das kein Problem. Das zeigt, dass man als Messebesucher Interesse an seiner Zukunft hat - und das öffnet Türen.

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