Üben für den Ernstfall

Kategorie: Stories, Renolit

Sicherheitsvorkehrungen kennen wir aus dem Alltag und im Chemie-Berufsleben zur Genüge – allerdings meist nur in der Theorie. Damit im Ernstfall alles auch in der Praxis funktioniert, halten Chemieunternehmen regelmäßig Übungen ab. Wir haben uns den Ablauf einer Übung bei Renolit am Standort Frankenthal angesehen.

Bei der Ereignisübung übten die Einsatzkräfte der Renolit-Werkfeuerwehr und der Feuerwehr Frankenthal das reibungslose Zusammenspiel. (Foto: Renolit)

Bei der Ereignisübung übten die Einsatzkräfte der Renolit-Werkfeuerwehr und der Feuerwehr Frankenthal das reibungslose Zusammenspiel. (Foto: Renolit)

Bei der Ereignisübung übten die Einsatzkräfte der Renolit-Werkfeuerwehr und der Feuerwehr Frankenthal das reibungslose Zusammenspiel. (Foto: Renolit)

Bei der Ereignisübung übten die Einsatzkräfte der Renolit-Werkfeuerwehr und der Feuerwehr Frankenthal das reibungslose Zusammenspiel. (Foto: Renolit)

Ein Team aus Einsatzkräften der Feuerwehr Frankenthal und Renolit-Mitarbeitern hat im Mai in einer groß angelegten Übung den Ernstfall geprobt.

Die Kulisse

Um eine sinnvolle Übung sicherstellen zu können, sollte diese am potenziellen Katastrophenort stattfinden. Dafür wurde das Werk der Renolit-Gruppe in Frankenthal gewählt. Die Unternehmensgruppe gehört zu den Marktführern für Kunststoffprodukte wie Folien und Platten. Sicherheitsvorkehrungen werden großgeschrieben, sagt der Werksleiter Thomas Salzer: 

„Die Sicherheit unserer Mitarbeiter und unserer direkten Nachbarschaft hat für uns oberste Priorität. Solche Übungen sind wichtig, damit im Ernstfall das Zusammenspiel aller Rettungskräfte reibungslos klappt.“

Der Standort Frankenthal verfügt sogar über eine eigene nebenberufliche Werksfeuerwehr mit 21 Mitarbeitern, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Welche Verantwortung die Mitglieder einer Werksfeuerwehr tragen, hat uns ein Azubi hier erklärt.

Das Szenario

Natürlich muss für einen solchen Einsatz ein möglichst realistisches und authentisches Szenario dargestellt werden. 

Neben der Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehr mit 41 Einsatzkräften und acht Löschfahrzeugen wurden einige Renolit-Mitarbeiter als Verletzte und auch als Statisten eingesetzt, um so nah wie möglich an die Einsatzrealität heranzukommen. Außerdem sollten interne Meldeabläufe geübt werden, also wer wann wie wen informiert. Dazu gehört auch die Bewertung der Lage sowie die Kommunikation nach außen, also vor allem mit den Nachbarn und der Presse.

Die Bewertung

Mit dem Ergebnis sind die Feuerwehrleute und Sicherheitsexperten sehr zufrieden. Geplant haben die Übung der Leiter der Renolit-Werksfeuerwehr Steffen Kudras gemeinsam mit Jürgen Speiser und Markus Grosch von der Feuerwehr Frankenthal.Das Ganze soll keine einmalige Übung gewesen sein, sondern ist Teil einer geregelten Gefahrenabwehr. Dafür stehen die öffentliche Feuerwehr und das Renolit-Werk in regelmäßigem Austausch.

Wieso das vor allem auch für die Feuerwehr selbst relevant ist, erklärt Jürgen Speiser, der Stadtfeuerwehrinspekteur bei der Feuerwehr Frankenthal: „Für uns sind Übungen wie diese sehr wichtig, da unsere Feuerwehrleute so in der realen Kulisse eines Produktionsunternehmens üben können.“ Also haben beide Seiten von dem Einsatz profitiert – für die gemeinsame Sicherheit. 

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Unternehmensprofil

Die RENOLIT Gruppe zählt zu den international führenden Herstellern hochwertiger Kunststoff-Folien und verwandter Produkte für technische Anwendungen. Das unabhängige Familienunternehmen beschäftigt heute rund 4.500 Mitarbeiter an mehr als 30 Produktionsstandorten und Vertriebsgesellschaften. Mit den Folien lassen sich Oberflächen von Möbeln veredeln, Dachkonstruktionen abdichten oder Swimmingpools auskleiden.

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Maria Igoumenou
Maria Igoumenou
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