Die Farbenmacher: Hartnäckig muss man sein

Kategorie: Ausbildung, Rheinland-Pfalz, Industriekaufmann(-frau), SÜDWEST Lacke+Farben

Eigentlich steht Vanessa Rupp auf Zahlen. Deshalb hat sie nach ihrer Ausbildung bei Südwest in der Buchhaltung angefangen. Trotzdem hat sie einen Staplerführerschein – und hat außerdem gelernt, Farben anzumischen.

Die jungen Mitarbeiter sollen alle Aufgaben kennenlernen, die es bei Südwest gibt. „Die Ausbilder sind sehr darauf bedacht. So war das bei mir auch – und das hilft mir heute noch bei der Arbeit.“ (Foto: Südwest)

Die jungen Mitarbeiter sollen alle Aufgaben kennenlernen, die es bei Südwest gibt. „Die Ausbilder sind sehr darauf bedacht. So war das bei mir auch – und das hilft mir heute noch bei der Arbeit.“ (Foto: Südwest)

Die Kollegen in der Buchhaltung haben beide ihre Ausbildung bei Südwest gemacht (Foto: Südwest).

Die Kollegen in der Buchhaltung haben beide ihre Ausbildung bei Südwest gemacht (Foto: Südwest).

„Wir haben hier gute Möglichkeiten, auch in die anderen Berufe im Unternehmen reinzuschauen“, erzählt sie. Das geschieht im Rahmen der Azubi-Firma „Pfalzfarben“ – ein Werksverkauf, bei dem die Azubis zwei Mal pro Woche die Produkte ihres Ausbildungsbetriebes vertreiben. Pfalzfarben ist ausschließlich für die Anwohner des Unternehmensstandorts Böhl-Iggelheim geöffnet. „Sonst würde der Werksverkauf ja mit unseren Kunden, den Händlern, in Konkurrenz treten. Das wollen wir natürlich nicht.“

Pfalzfarben war auch Teil von Vanessas Ausbildung zur Industriekauffrau, die sie von 2011 bis 2014 absolvierte. „Klar kann man mal nachfragen, wenn es um einen schwierigen Fall geht – aber ansonsten führen die Azubis eine eigene, kleine Firma.“ Vom Marketingplan über die Kundenberatung bis hin zum monatlichen Kostenabschluss.

Und das ist wichtig, denn die jungen Mitarbeiter sollen alle Aufgaben kennenlernen, die es bei Südwest gibt. „Die Ausbilder sind sehr darauf bedacht. So war das bei mir auch – und das hilft mir heute noch bei der Arbeit.“

Im Netzwerk ist die Arbeit einfacher

Denn Vanessa kennt die Abteilungen und ihre Arbeitsabläufe. Auch die anderen Mitarbeiter sind für sie keine Fremden. „Das macht einem die Arbeit einfacher – man hört den Namen und kann die Person direkt zuordnen.“ Viele Kollegen sind ebenfalls ehemalige Azubis. Dazu gehört auch Florian Jung, der auch in der Buchhaltung arbeitet.

Uns erzählt Vanessa lachend:

„Man weiß einfach, wie man mit den Leuten reden kann – schließlich haben wir alle mal das Gleiche durchgemacht.“

Die Rücksprache mit ihren ehemaligen Azubi-Kollegen sucht sie zum Beispiel, wenn Kunden nicht den vollen Rechnungsbetrag zahlen. Denn die Buchhalterin ist zuständig für das Mahnwesen von Südwest.

„Es kann vorkommen, dass ein Kunde eine Rechnung kürzt – weil er zum Beispiel sagt, dass es einen Transportschaden gab. Dann muss ich mich mit der Logistik und dem Verkauf in Verbindung setzen. Die prüfen dann Lieferscheine oder telefonieren mit der Spedition – bis der Abzug geklärt ist.“ Danach entscheidet die Buchhalterin, ob der Abzug des Kunden rechtens war oder ob sie eine Nachforderung stellen muss.

Hartnäckig bleiben

Ab und zu muss sie auch mal einem Kunden hinterher telefonieren, damit der die Rechnungen zahlt. Wenn Vanessa Rupp etwas an ihrem Job nervt, dann ist es das. „Aber es hält sich bei unseren Kunden wirklich in Grenzen. Und die Telefonate sind eigentlich immer nett.“

Einen Aspekt mag die ehemalige Azubine aber auch am Hinterherrennen: „Ich finde es toll, mit den Leuten zu kommunizieren – um am Ende das zu bekommen, was ich erreichen möchte.“ Deshalb könne man die Arbeit in einer „echten“ Buchhaltung auch nicht mit dem Rechnungswesen in der Berufsschule vergleichen.

Beruf mit vielen Optionen

Mit der Wahl ihrer Ausbildung ist Vanessa aber trotzdem sehr zufrieden: „Industriekauffrau ist ein guter Beruf zum Lernen, weil man sich danach in verschiedene Richtungen entwickeln kann.“ Bei Südwest sitzen Industriekaufleute nicht nur in der Buchhaltung, sondern zum Beispiel auch im Versand oder im Verkauf.

„Das ist ziemlich vielseitig. Mit der Ausbildung macht man einen guten Fang.“

 

 

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SÜDWEST Lacke und Farben GmbH+Co.KG entwickelt und produziert Lacke und Farben für den Profi. Unsere Produkte stehen für Qualität, hohe Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Unsere Stärken sind die Mitarbeiter/-innen, der hohe Qualitätsanspruch und die Kundenzufriedenheit. Am Standort in Böhl-Iggelheim bilden wir seit über 60 Jahren erfolgreich aus. SÜDWEST ist ein selbständiges Tochterunternehmen der Sto Gruppe. Hier gibt es mehr über unsere Ausbildung.

Ansprechpartner

Ranja Böcher
Personalabteilung
SÜDWEST Lacke+Farben GmbH & Co. KG
Iggelheimer Str. 13
67459 Böhl-Iggelheim