Der Karriere eine neue Wendung geben

Kategorie: Ausbildung, Stories, Rheinland-Pfalz, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist(in), Wirtschaftswissenschaften (VWA), Boehringer Ingelheim

Tobias arbeitet als Sachbearbeiter in der Produktionssteuerung. Seine Ausbildung hat er 2004 als Fachkraft für Lagerlogistik begonnen – und seiner Karriere dann Schritt für Schritt eine Wendung gegeben. Dabei motivierte ihn das Zitat von Dettmar Cramer, dem berühmten Fußballspieler: „So lange besser möglich ist, ist gut nicht genug.“

Nach der Ausbildung als Lagerlogistiker ging es über Qualifizierungen weiter - neue Aufgaben warteten auf Tobias (Foto: webandi, pixabay, CC0).

Nach der Ausbildung als Lagerlogistiker ging es über Qualifizierungen weiter - neue Aufgaben warteten auf Tobias (Foto: webandi, pixabay, CC0).

Du hast 2004 deine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik begonnen - welche Voraussetzungen muss ein Bewerber für diese Ausbildung mitbringen?

"Vorausgesetzt ist ein Haupt- oder Realschulabschluss. Als ich meine Berufsausbildung begonnen habe, hatte ich die mittlere Reife. Ich habe mich für eine Ausbildung zum Fachkraft für Lagerlogistik entschieden, da der Beruf zum einen kaufmännisches Denken als auch körperliches Anpacken erfordert. Das macht ihn in Summe zu einem abwechslungsreichen Job, für den es auch interessante Weiterbildungsmöglichkeiten gibt."

Dabei ist es aber nicht geblieben?

"Nein. Nach der Ausbildung habe ich mich berufsbegleitend zum Logistikmanager an der IHK weitergebildet. Ich wollte mich für meine berufliche Zukunft flexibler aufstellen und habe deshalb diesen Studiengang noch oben drauf gesetzt. Diese Entscheidung fiel mir recht leicht, da ich mich weiterentwickeln wollte.

Bei meinem berufsbegleitenden Studium zum Betriebswirt VWA (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien) wurde ich von Boehringer Ingelheim übrigens finanziell unterstützt und erhielt auch Sonderurlaub für die Prüfungen."

Dadurch hast du dir neue Chancen eröffnet.

"Ja, durch das Studium wurde mir mein jetziger Arbeitsplatz erst ermöglicht. Mein Aufgabengebiet umfasst insbesondere die Feinterminierung von Abfüll- und Prüfaufträgen, die Vergabe von Chargennummern und die Pflege des betriebswirtschaftlichen Teils in Rezepten, so dass eine genaue Kostenverrechnung der Aufträge gewährleistet ist.

Weitere Schwerpunkte sind die Abstimmung mit internen und externen Partnern sowie das Erstellen von Fertigungsaufträgen. Neben der Aufbereitung von Kennzahlen, der Überwachung von Durchlaufzeiten und variablen sowie fixen Auftragsstunden, gehören auch die Management-Berichterstattung und Buchungen für die Bereiche Material-Management und Warehouse-Management zu meinen Aufgaben."

Was aus deinem Studium kannst du für deine jetzige Arbeit brauchen?

"In meiner Arbeit sind vor allem betriebswirtschaftliche Kenntnisse gefragt, wie zum Beispiel Kosten- und Leistungsrechnung (Controlling), Produktionswirtschaft sowie Beschaffung und Logistik."

Dann bist du die Karriereleiter schon relativ weit hoch geklettert, ist noch eine Weiterbildung vorgesehen?

"Zunächst ist kein weiteres Studium vorgesehen. Ich möchte mich vorerst auf meine aktuelle berufliche Tätigkeit konzentrieren und dadurch entsprechend Berufserfahrung sammeln. Zudem nehme ich an einem innerbetrieblichen Englischkurs teil."

Wenn du dich nochmal entscheiden müsstest, würdest du noch einmal denselben Weg wählen

"Diese Frage kann ich mit einem klaren Ja beantworten. Ich muss aber auf jeden Fall noch hinzufügen, dass die Zeit der Weiterbildungen nicht einfach ist. Freitags und samstags immer die Schulbank zu drücken, da müssen Hobbys und das Privatleben zurückstecken. Dennoch habe ich die Zeit als wichtige Erfahrung wahrgenommen, man lernt seine Leistungsgrenzen kennen und man muss sein Zeitmanagement optimieren.

Das Zitat von Dettmar Cramer, dem berühmten Fußballspieler und -trainer, hat mich auf diesem Lebensweg immer begleitet: „So lange besser möglich ist, ist gut nicht genug.“"

Mit deinem Berufsweg bist du sicherlich ein Vorbild für andere. Möchtest du jungen Schulabgängern noch etwas mit auf dem Weg geben, bevor sie in das Berufsleben starten?

"Es ist mit Sicherheit kein Fehler direkt nach dem Haupt- oder Realschulabschluss eine Ausbildung zu beginnen, da einem danach noch viele Möglichkeiten offen stehen, sich weiter zu qualifizieren."

Tobias, danke für das Gespräch!

"Es ist mit Sicherheit kein Fehler direkt nach dem Haupt- oder Realschulabschluss eine Ausbildung zu beginnen, da einem danach noch viele Möglichkeiten offen stehen, sich weiter zu qualifizieren."

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