Automatisierungstechnik: Die Roboterarme im Griff

Kategorie: Stories, Elektroniker(in) für Automatisierungstechnik (HWK), Michelin Reifenwerke Bad Kreuznach

Nina freut sich schon: bald wird sie Roboter programmieren. Die 22-Jährige macht eine Weiterbildung zur Automatisierungstechnikerin. Die Schulbank drückt Nina allerdings „nur“ abends und am Wochenende – denn sie arbeitet Vollzeit beim Reifenhersteller Michelin.

Nina in der Fertigungshalle bei Michelin. (Foto: Dalheimer)

Nina in der Fertigungshalle bei Michelin. (Foto: Dalheimer)

Bei Nina dreht sich alles um Technik – auch, wenn sie momentan in ihrem Arbeitsalltag noch keine Roboter programmiert. Aber sie optimiert Anlagen, baut sie auf und betreut sie: in ihrem Job als Elektronikerin für Betriebstechnik bei der Michelin Reifenwerke AG in Bad Kreuznach.

Nach ihrem Arbeitstag geht es für Nina dann in die Fachschule: Sie drückt montags und donnerstags die Schulbank, oft sitzt sie auch an Samstagen im Unterricht. Denn momentan macht sie eine Weiterbildung zur Automatisierungstechnikerin.

Absprache ist alles

Ganz schön stressig – wie schafft Nina, alles unter einen Hut zu bekommen? „Absprache ist alles! Ich sage meinem Chef, wann ich Schule habe und gehe ein bisschen früher. Oder ich komme am nächsten Tag etwas später. Dank gleitender Arbeitszeit geht das.“

Aber so ein langer Tag ist natürlich anstrengend, erklärt sie auf planet-beruf.de. Das Portal der Bundesagentur für Arbeit informiert über Ausbildungsberufe aus allen möglichen Branchen. Dort erfährt man beispielsweise durch Erfahrungsberichte, wie der Alltag in verschiedenen Berufen aussieht – und wie man es schafft, sich für einen Job zu qualifizieren. Auch über Weiterbildungen informiert das Portal.

Lernen, wie man programmiert

Die Prüfungen des ersten Jahres ihrer Weiterbildung hat Nina bereits geschafft. Am Anfang stehen Fächer wie Qualitätsmanagement, technisches Englisch, weiterführende Mathematik und Deutsch.

Im zweiten Jahr fängt nun das Programmieren von Robotern an. „Da freue ich mich drauf“, berichtet Nina. „Ich berechne beispielsweise, wie ein Roboterarm von A nach B fährt. Das finde ich sehr interessant.“

Mehr Erfahrung, mehr Chancen, besseres Gehalt

Nina ist sicher, dass der ganze Aufwand sich lohnen wird – trotz Stress: Sie hofft auf ein besseres Gehalt und optimale Jobchancen. Momentan ist Nina froh, dass sie trotz Weiterbildung durch ihre Arbeit bei Michelin Berufserfahrung sammelt und keine Ebbe im Geldbeutel herrscht. Auch als Automatisierungstechnikerin will Nina bei dem Reifenhersteller bleiben – schließlich kennt sie das Unternehmen und seine Anlagen gut.

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Unternehmensprofil

Kompetente Teams und hochtechnisierte Fertigungsanlagen machen den Standort Bad Kreuznach zu einem Vorbild im Michelin Weltkonzern. Produktionsbeginn: 24. August 1966 Produktion bis heute: 250 Millionen Reifen Produkte: Pkw-Reifen, Mischungen, Cordlagen Mitarbeiter: über 1.500.

Ansprechpartner

Johannes Ender
Personalabteilung
Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA
Michelinstraße 1
55543 Bad Kreuznach
Tel: 0671 855 1267
johannes.ender@michelin.com