"top azubi chemie" – und was kam dann? Ein Chemikant erzählt

Kategorie: Ausbildung, Stories, Baden-Württemberg, Chemikant(in), MiRo

Vom top azubi chemie 2011 zum Messwart: als Chemikant ist die Entwicklung nicht stehengeblieben für Stefan May, Mitarbeiter bei der größten Mineralölraffinerie in Süddeutschland.

Stefan May an seinem Arbeitsplatz (Foto: MiRo).

Stefan May an seinem Arbeitsplatz (Foto: MiRo).

Stefan May an seinem Arbeitsplatz (Foto: MiRo).

Stefan May an seinem Arbeitsplatz (Foto: MiRo). Chemikanten arbeiten nicht nur direkt an den Analgen. Sie kontrollieren auch die Produktion in der Messwarte (Foto: MiRo).

Einmal im Jahr ehren die Chemie-Verbände Baden-Württemberg Azubis aus den Chemie-Betrieben für herausragende Leistungen. Dabei zählen nicht nur gute Abschlussnoten, sondern vor allem besonderes Engagement. So auch vor fünf Jahren: zwei Chemikanten, ein Chemie-Laborant und zwei Industriekaufleute kamen nach Baden-Baden und wurden die „top azubis chemie“ 2011.

Stefan May, Chemikant bei der Mineraloelraffinerie Oberrhein (MiRO) in Karlsruhe, ist einer der ehemaligen top azubis. Er hatte während seiner Ausbildung bei Bildungsmessen und Infoveranstaltungen als Botschafter für den Chemikantenberuf geworben und auch bei Betriebsführungen mitgemacht. Er erzählt, was er seitdem beruflich erreicht hat und warum er seinen Freunden einen Job in der Chemie-Branche empfehlen würde.

Herr May, Sie waren 2011 einer der „top azubis chemie“ in Baden-Württemberg. Was hat sich seitdem für Sie beruflich verändert?

"Nach Beendigung meiner Ausbildung zum Chemikanten wurde ich in der MiRO im Bereich FCC (Fluid Catalytic Cracking Anlage) als Anlagenfahrer eingesetzt. Seit dieser Zeit konnte ich die im FCC-Außenbereich erforderlichen Stufenprüfungen ablegen und habe 2014 meine Qualifikation zum Messwart erworben. Seitdem kann ich flexibel innerhalb unseres Anlagenbereiches eingesetzt werden."

Was fasziniert Sie an Ihrem Job?

"Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Es gibt ständig neue Herausforderungen und es gibt immer wieder Neues zu erlernen, so dass man körperlich und vor allem geistig immer gefordert wird."

Was sind Ihrer Meinung nach gute Voraussetzungen für eine Ausbildung in der Chemie-Branche?

"Gute Voraussetzungen sind technisches Interesse und solide mathematische Kenntnisse."

Würden Sie Ihrem besten Freund eine Ausbildung in der Chemie empfehlen?

"Ja, jederzeit und ich kann nur jedem empfehlen, der sich wenig unter dem Beruf eines Chemikanten vorstellen kann, ein Praktikum zu machen, um hier einen Einblick in die Vielseitigkeit des Berufes zu erhalten."

Was macht ein ehemaliger top azubi chemie, wenn er nicht arbeitet?

"Ich verbringe Zeit mit meiner Frau und meiner kleinen Tochter, die im März drei Jahre alt wird. Ich mache gerne Sport und bin im Fitnessstudio angemeldet. Und wenn die Zeit es zulässt, bin ich am Wasser und versuche den einen oder anderen Fisch zu fangen."

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Unternehmensprofil

Die Mineraloelraffinerie Oberrhein in Karlsruhe ist Deutschlands größte Raffinerie und eine der modernsten und leistungsfähigsten Raffinerien in Europa. Bei MiRo veredeln 1.000 Mitarbeiter Rohöl zu hochwertigen Mineralölprodukten wie Benzin, Diesel, Heizöl, Propylen und Bitumen - rund 14 Millionen Tonnen im Jahr. Für den Südwesten Deutschlands ist die MiRO die wichtigste Versorgungsquelle für Mineralölprodukte. Am Standort Karlsruhe bildet die MiRO derzeit 80 Azubis aus.

Ansprechpartner

Nico Flick
Personalentwicklung
Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG
Nördliche Raffineriestraße 1
76187 Karlsruhe