#jugendforscht2017:"Wir brauchen Ihre Ideen, Ihre Kreativität, Ihre Visionen."

Kategorie: Stories, Rheinland-Pfalz

Am Donnerstag hat die Fachjury von "jugend forscht" bei der BASF in Ludwigshafen die besten Nachwuchsforscher des Landeswettbewerbs Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Sogar Stefanie Hubig, die Bildungsministerin für Rheinland-Pfalz, war da und gratulierte den Gewinnern: "Wir brauchen Ihre Ideen, Ihre Kreativität, Ihre Visionen." Diese treten nun auf der Bundesebene gegen die Gewinner aus den anderen Bundesländern an.

2017 fand der 52.Wettbewerb der Stiftung "jugend forscht" statt. Schülerinnen und Schüler reichen ihre Ideen ein und zeigen in einem Wettbewerb ihre Forschungsergebnisse (Foto: jugend forscht).

2017 fand der 52.Wettbewerb der Stiftung "jugend forscht" statt. Schülerinnen und Schüler reichen ihre Ideen ein und zeigen in einem Wettbewerb ihre Forschungsergebnisse (Foto: jugend forscht).

Landessiegerin Chemie: „Polymer-Origami“ heißt das Forschungsprojekt von Hien Le. Die Jury von „Jugend forscht“ konnte sie damit überzeugen und sich den Landessieg im Fachgebiet Chemie sichern (Foto: BASF).

Landessiegerin Chemie: „Polymer-Origami“ heißt das Forschungsprojekt von Hien Le. Die Jury von „Jugend forscht“ konnte sie damit überzeugen und sich den Landessieg im Fachgebiet Chemie sichern (Foto: BASF).

Kluge Köpfe: Die Teilnehmer des Landeswettbewerbs Rheinland-Pfalz von „Jugend forscht“ 2017 (Foto: BASF).

Kluge Köpfe: Die Teilnehmer des Landeswettbewerbs Rheinland-Pfalz von „Jugend forscht“ 2017 (Foto: BASF).

Und wieder gab es super Ideen von den 1.367 Mädchen und Jungen aus Rheinland-Pfalz, die ihre Bewerbung bei dem Wettbewerb eingereicht hatten. Hier nur eine Auswahl:

  • eine selbstgebaute Brennstoffzelle
  • eine Flugwindkraftanlagen
  • eine Braille-Schrift (Blindenschrift) für zuhause

Und was den ChemieAzubi natürlich freut ist: Die meisten Projekte wurden für das Fachgebiet Chemie eingereicht. Andere Fachgebiete sind:

  • Arbeitswelt
  • Biologie
  • Geo- und Raumwissenschaften
  • Physik
  • Mathematik/Informatik
  • Technik

Die Siegerinnen und Sieger haben Sach- und Geldpreise erhalten und einen Praktikumsplatz bei verschiedenen Unternehmen und Universitäten ergattert. Außerdem fahren sie zum Bundesfinale von „Jugend forscht“ , das vom 25. bis 28. Mai bei der Siemens AG in Erlangen stattfinden wird.

Und hier sind die Gewinner

  • Arbeitswelt: Danilo Gavronov; MY Food MY Order – Bestell was du willst, wie du willst; Max-von-Laue-Gymnasium, Koblenz
  • Biologie: Elias Lenz; Steinzeitantibiotika? Weitere Betrachtungen zur antibiotischen Wirkung des Birkenporlings; Gymnasium Traben-Trarbach
  • Chemie: Hien Le; Polymer-Origami – Synthese und Charakterisierung selbstfaltender multiresponsiver Hydrogelsysteme; Gymnasium an der Stadtmauer; Bad Kreuznach
  • Geo- und Raumwissenschaften: Finn Lauppert von Peharnik; Superabsorber – Einsatz in der Landwirtschaft; Integrierte Gesamtschule, Enkenbach-Alsenborn
  • Mathematik/Informatik: Boian Balouchev; Implementierung einer General-Game-Playing-KI basierend auf dem Monte-Carlo-Tree-Search-Algorithmus; Otto-Schott Gymnasium, Mainz-Gonsenheim
  • Physik: Nils Wagner; Optimierung eines Flugzeugflügels mithilfe eines auf dessen Oberfläche verlaufenden Bandes; Gymnasium Ramstein-Miesenbach
  • Technik: Michael Behrens, Tillman Keller und Marc Fastenrath; Der BrailleDruRo – Brailleschrift für zu Hause; Otto-Schott Gymnasium, Mainz-Gonsenheim
  • Beste interdisziplinäre Arbeit: Paul und Lukas Mattes; Entwicklung einer universellen künstlichen Intelligenz für Brettspiele; Max-Planck-Gymnasium, Trier; Realschule plus Stefan Andres, Schweich

 

Mehr Infos sind auf der Webseite der BASF - inklusive eines Interviews mit einer Jurorin, die ihre Kriterien verrät.

Was Bildungsministerin Stefanie Hubig sagte:

"Wir brauchen Ihre Ideen, Ihre Kreativität, Ihre Visionen. Wir werben intensiv dafür, dass sich junge Menschen für die Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Ingenieurwesen entscheiden. Jugend forscht leistet dabei einen ganz erheblichen Beitrag zur Talentfindung und zur vielfältigen und nachhaltigen Motivation und Begabtenförderung in den MINT-Disziplinen."

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